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Die Physiker

Komödie von Friedrich Dürrenmatt

Mord im Sanatorium: Schon die zweite Krankenschwester ist einem ­Attentat zum Opfer gefallen. Das ruft Inspektor Voß auf den Plan. Doch Nervenärztin Mathilde von Zahnd, Leiterin der privaten Klinik „Les ­Cerisiers“, stellt sich vor ihre Patienten, die alle drei Physiker sind: einer hält sich für Einstein, einer für Newton, und der Dritte, Möbius, wird von Erscheinungen des Königs Salomo heimgesucht. Die Polizei hat keine Ahnung, dass keiner der drei wirklich krank ist. Allein der Kernphysiker Möbius ist allerdings wirklich Wissenschaftler. Er hat sich selbst in das Sanatorium einweisen lassen, denn seine letzte Entdeckung, die Welt­formel und damit „das System aller möglichen Erfindungen“, könnte in den Händen der Falschen das Ende der Menschheit bedeuten. Seine beiden Mitpatienten wiederum entpuppen sich als Geheimagenten rivalisierender Mächte, die hinter Möbius und seinen Manuskripten her sind. Aber alle haben ihre Rechnung ohne Dr. Mathilde von Zahnd gemacht. 

„Die Dramatik kann den Zuschauer überlisten, sich der Wirklichkeit auszusetzen, aber nicht zwingen, ihr standzuhalten oder sie gar zu bewäl­tigen“, schreibt Friedrich Dürrenmatt, der in „Die Physiker“ Fragen nach der Verantwortung und dem gesellschaftlichen Umgang mit Wissenschaft und neuen Technologien, aktuell z. B. künstliche Intelligenz, stellt. Und dabei zu unbequemen Antworten kommt. Sein bitterböser moderner Klassiker ist – buchstäblich – das Gegenstück zu „Jekyll & Hyde“ und „Frankenstein“ am Theater Pforzheim. 

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Besetzung

Inszenierung Mona Sabaschus
Ausstattung Karolina Wyderka
Dramaturgie Ulrike Brambeer