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Internationaler Museumstag

Am Sonntag, 17. Mai 2026 findet der diesjährige Internationale Museumstag statt, an dem Pforzheims Museen kostenfrei ihre Türen öffnen.
Egal ob Geschichte, Kunst, Handwerk oder Technik - für alle ist etwas dabei.   

Das aktuelle Programm finden Sie hier. 

Schmuckmuseum Pforzheim

Das Schmuckmuseum Pforzheim ist ein weltweit einzigartiges Museum, das sich der Geschichte und Kunst des Schmucks widmet. Es zeigt rund 2.000 Exponate aus fünf Jahrtausenden – von der Antike bis zur Gegenwart – und bietet damit einen umfassenden Überblick über verschiedene Epochen und Stile.

Schmuckmuseum Pforzheim
Jahnstraße 42
75173  Pforzheim

Highlights am Internationalen Museumstag

11, 14 und 16 Uhr: Kurzführungen durch die drei Ausstellungen zu Silver Lining
- 21. Silbertriennale International der Gesellschaft für Goldschmiedekunst und des Deutschen Goldschmiedehauses Hanau
- Kühle Brillanz – Highlights des Schmuckmuseums aus Silber und Diamanten
- Afghanistan, Oman oder Schwarzwald? Glanzstücke aus Silber der ethnografischen Sammlung Herion
in der Sonderausstellung, im Obergeschoss der historischen Sammlung und in der ethnografischen Sammlung

15-16 Uhr: One Million World Performance von Uli Aigner
Im Raum Making of-Schmuck

15-15.45 Uhr: Entdeckungsreise mit Schmucki der Perlsau
Treffpunkt: Museumskasse

17-18 Uhr: Gemeinsame Eröffnung der Sonderausstellungen des Schmuckmuseums »Silver Lining« und »TOP_0026. Meisterschüler:innen« des Kunstvereins
Eingangshalle

17-19 Uhr: Supernova & Co – ISSP-KinderPreview
Das Angebot des Fördervereins ISSP richtet sich an Eltern, die gerne ihre Kinder zwischen sechs und zwölf Jahren zur Eröffnung der Sonderausstellung mitnehmen wollen. Diese dürfen, museumspädagogisch begleitet, als erste in die Sonderausstellung.
Bitte kommen Sie etwa eine halbe Stunde vor Veranstaltungsbeginn und melden Sie Ihr Kind vorher via schmuckmuseum@pforzheim.de  an, vielen Dank.
Im Obergeschoss der historischen Sammlung und in der Schmuck- und Malwerkstatt

Genauere Informationen zum Programm finden Sie hier: Schmuckmuseum

Technisches Museum der Pforzheimer Schmuck- und Uhrenindustrie

Vom Goldschmieden und Uhrenmachen – Produktionswege früher Industrialisierung Zahlreiche historische Maschinen werden von Mitarbeitern in Gang gesetzt und vorgeführt. Sie erzählen von der wechselvollen Geschichte der Pforzheimer Schmuckindustrie. Dauerausstellung EG und OG.

Technisches Museum der Pforzheimer Schmuck- und Uhrenindustrie
Bleichstraße 81
75173  Pforzheim

Highlights am Internationalen Museumstag 

10-17 Uhr: Vom Goldschmieden und Uhrenmachen – Produktionswege früher Industrialisierung

11, 14 und 15 Uhr: Die Pforzheimer Schmuckindustrie – Kurzführung für Erwachsene

13.30-14.15 Uhr: Was rattert und hämmert denn da? Mit Schmucki der Perlsau im Technischen Museum
Treffpunkt: Eingangsbereich

14-16.30 Uhr:Goldschmiede-Workshops zum Zuschauen und Selbermachen für Groß und Klein

Genauere Informationen zum Programm finden Sie hier: Technisches Museum

 

Stadtmuseum

Das Stadtmuseum Pforzheim ist das zentrale Museum zur Stadtgeschichte und zeigt die Entwicklung der Stadt vom Mittelalter bis in die Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg. Ausgewählte Objekte und Geschichten aus der Sammlung des Museums machen deutlich, wie sich Pforzheim im Laufe der Jahrhunderte verändert hat und welche Menschen, Handwerke und Traditionen die Stadt geprägt haben.

Geöffnet: 10-17 Uhr

Stadtmuseum Pforzheim
Westliche Karl-Friedrich-Str. 243
75172 Pforzheim

Highlights am Internationalen Museumstag 

11 Uhr: Pforzheims Stadtgeschichte - Führung durch das Museum (Christina Klittich)

13-13.30 Uhr: Märchenhafte Fürstenhochzeit- Eine Familienführung durch das mittelalterliche Pforzheim

13.30-14 Uhr: Mitmachaktion mit Fotobox

14 Uhr: Technik von früher – Radios aus Pforzheim (Herstellung und Gerätevorführung) – Hr. Morat

14-14.30 Uhr: Alte Berufe- Eine Familienführung durch das Schulhaus 

14.30-15 Uhr: Kreativarbeit: Buttons gestalten in RAUM 243 

15-15.30 Uhr: Märchenhafte Fürstenhochzeit - Eine Familienführung durch das mittelalterliche Pforzheim 

15.30-16 Uhr: Mitmachaktion mit Fotobox

16-16.30 Uhr: Alte Berufe- Eine Familienführung durch das alte Schulhaus 

16.30-17 Uhr: Kreativarbeit: Buttons gestalten in RAUM 243 

14-16 Uhr: Selbstgemachte Brötchen, frisch aus dem Ofen- Kulinarisches aus dem Kräutergarten
 

 

Archäologisches Museum Pforzheim

Das Archäologisches Museum Pforzheim zeigt die frühesten Spuren der Stadtgeschichte und konzentriert sich vor allem auf die römische Vergangenheit Pforzheims. Besucherinnen und Besucher können originale Ausgrabungsfunde sowie Überreste römischer Gebäude entdecken, die Einblicke in das Leben im antiken Portus und der Region geben. Das Museum veranschaulicht damit die Anfänge der Siedlungsgeschichte der Stadt vor rund 2000 Jahren.

Geöffnet: 10-17 Uhr

Archäologisches Museum Pforzheim
Altstädter Straße 26
75175 Pforzheim

Highlights am Internationalen Museumstag

11-16 Uhr: Römische Snacks zum Probieren im Archäologischen Museum (Snackbar mit Fabian Früh)

10-12 Uhr: Auf den Spuren der Römer- Löse das Rätsel von Lucius

11 Uhr: Führung durch das Archäologische Museum (mit Dr. Erich Kraut)

12-12.30 Uhr: Kamishibai- Die Geschichte der Göttin Venus

13 Uhr: Römische Küche – Was aßen die Römer? Eine kulinarische Einführung (mit Fabian Früh)

13-15 Uhr: Digital durchs Museum- das AMP Diary

15 Uhr: Führung durch das Archäologische Museum (mit Dr. Erich Kraut)

15.30-16 Uhr Kamishibai- Die Geschichte der Göttin Venus

 

Pforzheim Galerie

Die Pforzheim Galerie präsentiert vor allem Werke der regionalen und südwestdeutschen Kunst aus der städtischen Sammlung. Der Sammlungsschwerpunkt liegt auf Gemälden, Grafiken und Skulpturen vom 19. Jahrhundert bis zur Gegenwart. Ein wechselndes Ausstellungspogramm gibt Einblicke in moderne und zeitgenössische Kunst und Themen. 
Die aktuelle Ausstellung »Zwischen Zeiten. Kunst aus Pforzheim 1900 bis 1950« lädt dazu ein, eine Generation von Künstlerinnen und Künstlern zu entdecken, die zwischen Kaiserreich, Weltkriegen und Diktatur ihre eigene Sprache fanden und erzählt von vielfältigem künstlerischem Schaffen, geprägt von unterschiedlichen Lebenswegen.

Geöffnet: 10-17 Uhr

Pforzheim Galerie
Bleichstraße 81
75173 Pforzheim

Audioguide zur Ausstellung
Probieren Sie unseren Audioguide aus, an den Hörstationen finden Sie die interessanten Biografien der Künstlerinnen und Künstlern in der Ausstellung. Diese können Sie einfach per QR-Code mit ihrem Endgerät scannen und individuell anhören.
Weitere Informationen zur Ausstellung finden Sie hier: Pforzheim Galerie

Highlight am Internationalen Museumstag 

15 Uhr: Führung durch die Ausstellung „Zwischen Zeiten. Kunst aus Pforzheim 1900 bis 1950“ (mit Kuratorin Christina Klittich)

Kreative Mitmachaktion für die ganze Familie „Gestalte deine Vorstellung einer idealen Stadt“

Museum Johannes Reuchlin

Auf vier Ebenen beleuchtet das Museum Herkunft, Leben, Werk und Wirken des Pforzheimer Humanisten Johannes Reuchlin. 
Reuchlin (1455-1522) rief Christen, Juden und Muslime zum Dialog auf und wurde zum Wegbereiter der Aufklärung. Er schuf die Grundlagen für die Bibelübersetzung ins Deutsche und setzte sich für den Erhalt der jüdischen Schriften ein. In einer religiös bewegten Zeit warb er als Anwalt für Toleranz und Menschenrechte für die Freiheit von Religion und Kultur.

Geöffnet: 12-17 Uhr

Museum Johannes Reuchlin
Schloßberg 14
75175 Pforzheim

Highlight am Internationalen Museumstag 

13 Uhr: Führung im Museum Johannes Reuchlin (Christina Klittich)

 

Haus der Landsmannschaften

Ein restauriertes Brötzinger Bauernhaus (Jahreszahlen 1563 und 1760) im Bereich des Stadtmuseumareals wurde 1989 zum Museum für die Heimatvertriebenen, Flüchtlinge und Umsiedler aus den deutschen Ostgebieten und den östlichen Siedlungsräumen. Vor dem Museum erinnert ein Denkmal an die Millionen Toten von Flucht und Vertreibung.

Geöffnet: 13-17 Uhr

Haus der Landsmannschaften
Kirchenstraße 9
75172 Pforzheim

Aktuelle Ausstellung: "Seedienst Ostpreußen"

Highlight am Internationalen Museumstag

Führungen durch die Heimatstuben

 

Kunstverein im Reuchlinhaus

Der Kunstverein Pforzheim im Reuchlinhaus e.V. wurde 1877 gegründet und ist eine der ältesten Kultureinrichtungen der Stadt. Seit über 140 Jahren engagiert sich der Kunstverein in der Vermittlung und Förderung zeitgenössischer Kunst. Pro Jahr werden etwa sechs Ausstellungen zu aktuellen Entwicklungen in der Kunst gezeigt. Neben der Präsentation einzelner, vorwiegend jüngerer Künstler und Künstlerinnen umfasst das Programm Themen- und Gruppenausstellungen, aber auch interdisziplinäre Projekte.
Aktuelle Ausstellung: Aus Höhlen, von Bergen - Benno Blome, David Heitz, Maria Tackmann

Kunstverein im Reuchlinhaus
Jahnstraße 42
75173 Pforzheim

Highlights am Internationalen Museumstag 

TOP_26
MEISTERSCHÜLER*INNEN DER KUNSTAKADEMIE KARLSRUHE 
IM KUNSTVEREIN PFORZHEIM 
17. Mai – 28. Juni 2026

Die Meisterschülerinnen und -schüler sind von 10 bis 17 Uhr vor Ort und es finden Aktivierungen, Gespräche und performative Beiträge statt.

Zum dritten Mal machen die Meisterschülerinnen und -schüler der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe 2026 im Pforzheimer Kunstverein Station. Die jährliche Ausstellungreise der Präsentation der Absolvent*innen des Studiengangs Freie Kunst durch Kunstinstitutionen in Baden-Württemberg führt die jungen Künstler*innen offenbar gerne in die Nachbarstadt, denn in keiner Einrichtung war man so häufig zu Gast.

Das Reuchlinhaus mit seinem lichten Raumgefüge ist für die Künstler*innen ein hervorragender Ort, ihre jüngsten Werke zu präsentieren und sich ortsbezogenen kuratorischen Fragen zu stellen. Dieses Jahr ist es – so viel sei verraten – ein im wahrsten Sinne glänzender Auftritt, der die Nähe zum Schmuckmuseum unter dem gleichen Dach signalisiert.

Dem an Kunst interessierten Publikum bieten die Meisterschüler*innen-Ausstellungen Begegnungen mit häufig recht unterschiedlichen Positionen zeitgenössischer Bildender Kunst außerhalb der geschützten Mauern der Akademie. Dort war für die Studierenden über mehrere Jahre der Platz des Experimentierens mit Formen, Farben und Materialien, um am eigenen Handeln zu erforschen, welches persönliche künstlerische Anliegen man weiterhin verfolgen will. Somit ist die Ausstellung der 19 jungen Künstler*innen, die mit dieser Präsentation ihr Studium beenden, nicht nur ein Abschluss, der mit der Meisterschüler*innen-Urkunde belegt wird, sondern vor allem auch ein Neubeginn in eigener künstlerischer Verantwortung.

Die Teilnehmer*innen der Meisterschüler*innen-Ausstellung TOP 26 im Kunstverein sind: Hannah Accetturo, Khadija Albert, allmas, Frédéric Bertheau, Ruben Brückel, Mayor Kiki, Hagen Eberle, Kamil Fiebig, Julia Firmbach, Andrew Cassian, Matthias Holznagel, Ninya Lehrheuer, David Muth, Wei-Min Paoli, Maria Pfrommer, Lillian-Estelle Priester, Christian Rupp, Leonie Schmitt und Felix Wagner.

17 Uhr: Gemeinsame Eröffnung der Sonderausstellungen des Schmuckmuseums »Silver Lining« und der Ausstellung des Kunstvereins »TOP_26. Meisterschüler:innen der Kunstakademie Karlsruhe

19 Uhr: AfterParty : Performances, Aktivierungen und Musik

Detaillierte Programminformationen auf der Webseite des Kunstverein Pforzheim www.kunstvereinpforzheim.de 

 

 

 

DDR-Museum

Anlässlich des Internationalen Museumstages öffnet das DDR-Museum Pforzheim von 11 bis 18 Uhr und lädt herzlichst dazu ein, sich in seiner Dauerausstellung mit der Geschichte der deutsch-deutschen Teilung und der Diktatur in der DDR auseinanderzusetzen.

Angetrieben durch die Sorge um die demokratische Zukunft, will das DDR-Museum ein Haus für Demokratieerziehung sein. Die pädagogische Ausrichtung des Museums möchte für die elementaren Menschenrechte sensibilisieren und das Demokratiebewusstsein stärken. Denn Demokratie ist nicht selbstverständlich sondern ein dauerhaft zu schützendes und fortlaufend weiterzuentwickelndes Gut.

DDR-Museum 
Hagenschießstr. 9
75175 Pforzheim

Highlights am Internationalen Museumstag

Wer das Museum nicht allein erkunden will, kann dies natürlich auch im Rahmen einer öffentlichen Führung tun, die sich jeweils um 12, 14 und 16 Uhr auf den Weg durch das Museum macht. 

Galerie Brötzinger Art

Die Galerie Brötzinger Art e.V. ist ein gemeinnütziger Verein, der 1976 von Pforzheimer Künstlern und Kulturinteressierten gegründet wurde. Seither betreibt eine Gruppe aktiver Mitglieder, vorwiegend ehrenamtlich, die Galerie. Die Räumlichkeiten in einer ehemaligen Metzgerei bieten mit 89 qm ein interessantes Ausstellungsforum. Mit acht Ausstellungen, verteilt über das Jahr, fördern wir vor allem junge Künstler und geben Künstlern der Region die Möglichkeit, sich zu präsentieren.

Galerie Brötzinger Art 
Brunnenstraße 14
75172 Pforzheim

Programm am Internationalen Museumstag 

11 - 17 Uhr: Ausstellung "Drama / Sehnsucht / Gitter" - Isa Dahl, Thomas Heger, Daniel Wagenblast
Die Ausstellung zeigt Malerei, Bildhauerei und Grafik in einem gemeinsamen Raumkonzept. Unterschiedliche Medien treten nicht nebeneinander auf, sondern reagieren aufeinander. Bilder öffnen und versperren Räume, Skulpturen setzen Widerstände, grafische Strukturen durchziehen den Raum wie Linien eines Koordinatensystems.

15 Uhr: Führung durch die Ausstellung

Allgemeine Infos zum Internationalen Museumstag

Nicht umsonst heißt dieses Event "Internationaler Museumstag", denn auf der ganzen Welt beteiligen sich Museen und Galerien an dem Kulturprojekt. Weltweit finden Veranstaltungen jedes Jahr um den 19. Mai herum statt. 

Die Idee stammt vom internationalen Museumsrat ICOM und setzt sich zum Ziel auf die thematische Vielfalt der zahlreichen Museen aufmerksam zu machen.

Ziel des Aktionstages ist es, international, national und lokal auf die thematische Vielfalt der Museen und die Bedeutung der Museumsarbeit als Beitrag zum kulturellen und gesellschaftlichen Leben hinzuweisen. Museen sammeln, bewahren und pflegen das materielle Kulturerbe. Die Vermittlungsarbeit ist zentrale Aufgabe jedes Museums. Sie regt zu Entdeckungstouren an, fördert Neugierde und erweitert unser Wissen.

Nahezu alle Museen und Galerien in Pforzheim bieten am Internationalen Museumstag eine inspirierende Vielfalt an Sonderprogrammen und Veranstaltungen. Sie stiften dabei Begegnung und Austausch mit lebendigen Traditionen, die es für die Zukunft zu bewahren und weiterzuentwickeln gilt.