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CCP

Abendglanz

5. Sinfoniekonzert der Badischen Philharmonie Pforzheim mit Werken von Brahms und Dvořák

Johannes Brahms 
Konzert für Klavier und Orchester Nr. 2, B-Dur, op. 83

Antonín Dvořák 
Sinfonie Nr. 8, G-Dur, op. 88

„[Es ist] ein ganz kleines Klavierkonzert, mit einem ganz kleinen Scherzo“. Das war natürlich untertrieben, denn Brahms ist nicht nur ein bedeutender Sinfoniker, sondern war zu Lebzeiten auch ein berühmter ­Pianist. So kam es zu einem Konzertkonzept, in dem Klavier und Orchester einen Dialog auf Augenhöhe führen! Auch die motivische Verflechtung von Solopartie und Tuttipart ist so dicht wie nie zuvor bei Brahms. Wen überrascht da noch das ausgedehnte elegische Solo des ersten Orchestercellos im dritten Satz? Der Solist in Pforzheim, Herbert Schuch, ist ein Schüler von Alfred Brendel und gehört zu den bedeutendsten Pianisten seiner Generation. Er konzertierte u. a. mit dem ­London Philharmonic Orchestra, dem Orchester des Mariinski-Theaters, den Bamberger Symphonikern und dem Sinfonieorchester des Hessischen Rundfunks.

Antonín Dvořáks heitere und festliche achte Sinfonie gilt mit ihrer ­lockergefügten Form der Sätze, den nachgeahmten Naturlauten, ­Fanfaren, traditionellen tschechischen Melodien und Marschrhythmen als diejenige, die sich der Programmmusik am stärksten annähert. So hören wir im dritten Satz wie bei Tschaikowski ein echtes Walzerthema. Ein Fest, Sommertage auf dem Land, wunderbar dunkelgrüne Wälder in der Abendsonne scheinen vor dem inneren Auge vorbeizuziehen – wenn man es möchte. 

Weitere Infos

Besetzung 

Klavier Herbert Schuch
Musikalische Leitung Daniel Inbal
Badische Philharmonie Pforzheim