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Le nozze di figaro

Opera buffa in vier ­Akten von ­Wolfgang Amadeus Mozart (KV 492) | Libretto von Lorenzo Da Ponte nach der ­Komödie „La folle journée ou Le Mariage de Figaro“ von Pierre-Augustin Caron de ­Beaumarchais | In italienischer Sprache mit deutschen ­Übertiteln

Bei Graf Almaviva hängt der Haussegen schief: Anstatt sich um seine Frau Rosina zu kümmern, will er das Kammermädchen Susanna verführen. Deren Trauung mit seinem Bediensteten ­Figaro verschiebt der Graf mit den scheinheiligsten Gründen. Doch Susanna ist schlauer, als es der Graf vermutet. Dazwischen stiftet der Page Cherubino noch allerhand zusätzliche erotische Verwirrung. 
Wolfgang Amadeus Mozarts „Le nozze di Figaro“, 1786 in Wien ur­aufgeführt, gilt heute als Inbegriff der Opera buffa. Das Libretto von ­Lorenzo Da Ponte basiert auf Beaumarchaisʼ Schauspiel „La folle journée ou Le Mariage de Figaro“ (1778), das wegen der Überlistung des triebgesteuerten Adels durch seine Bedienstete in Frankreich zunächst verboten war. Mozarts Vertonung hebt sich durch ihre psychologische Tiefenschärfe sowie dramaturgische und kompositorische Raffinesse deutlich von anderen Opern der Zeit ab. Das Salzburger Genie verwendet eine komplexe Ensembletechnik – besonders im berühmten Finale des zweiten Aktes, das mehrere Handlungsebenen miteinander verwebt. „Le nozze di Figaro“ zeigt Mozarts Fähigkeit, menschliche Beziehungen mit musika­lischen Mitteln bis ins kleinste Detail zu erfassen – ein Schlüsselwerk der Operngeschichte.

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Besetzung

Musikalische Leitung Michael Pichler
Inszenierung Urs Häberli
Ausstattung Esther Bätschmann
Dramaturgie Carlo Mertens