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Vortrag

Gründung der SED

Am 21. und 22. April 1946 kamen im Admiralspalast in Ost-Berlin die Vertreter von SPD und KPD zu einem gemeinsamen Parteitag zusammen, um die Vereinigung der beiden Parteien zur SED zu beschließen – die Partei, die in den folgenden 40 Jahren die Macht in der DDR innehaben sollte. Bei diesem Zusammenschluss handelte es sich jedoch nicht um eine freiwillige Fusion, sondern um eine Zwangsvereinigung. Besonders die Sozialdemokraten waren im Vorfeld massivem Druck durch die sowjetische Besatzungsmacht ausgesetzt, um ihre Zustimmung zu erzwingen.

Anlässlich des 80. Jahrestages der Zwangsvereinigung von SPD und KPD wird unser Museumsleiter Moritz Bach in seinem Vortrag einen genauen Blick auf die Ereignisse werfen. Er geht dabei unter anderem den Fragen nach, welche Motive die Sowjetunion verfolgte, warum die Vereinigung vorangetrieben wurde, welche Rolle SPD und KPD innerhalb der SED spielten und wie die Sozialdemokraten gegen den Zusammenschluss Widerstand leisteten.

 

Um Anmeldung bis Donnerstag, den 23.04. wird gebeten.

info@pforzheim.ddr.museum

i07231 / 42 43 340

 

Freitag, 24. April 2026

Beginn: 18:00 Uhr (Einlass ab 17:30 Uhr)

DDR-Museum Pforzheim

(Hagenschießstraße 9, 75175 Pforzheim)

Eintritt ist frei

 

Bild: DDR-Briefmarke zum 20. Jahrestag der Vereinigung von SPD und KPD. Die Briefmarke zeigt den symbolischen Händedruck der damaligen Parteivorsitzenden Wilhelm Pieck (KPD) und Otto Grotewohl (SPD) auf dem Vereinigungsparteitag im April 1946. (©iStock.com/samsem67)