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Ausstellung

Un/Settled Futurities: Diasporic Re/Imaginaries

Un/Settled Futurities: Diasporic Re/Imaginaries – Bild- und Körperpolitiken in Film, Performance und Mixed-Media-Praktiken

 

Kuratiert von

Marina Gržinić und Elisa R. Linn

 

Mit Beiträgen von

Anahita Neghabat, Asma Aiad, Elisa R. Linn, Frau Diamanda / Héctor Acuña, Maša Guštin, Marina Gržinić mit Aina Šmid, Pol Comelles, Yevgeny Yufit (1961–2016)

 

Un/Settled Futurities: Diasporic Re/Imaginaries ist eine interdisziplinäre Ausstellung, die sich mit vielschichtigen Fragen von Identität, Überlebensstrategien und Existenzweisen auseinandersetzt – betrachtet aus den Perspektiven von Diaspora, Erinnerung und Zukunftsentwürfen.

Im Zentrum stehen Praktiken, die sich innerhalb und zugleich gegen die Logik des Nationalstaats positionieren, indem sie die vermeintliche Einheit von Grenzen, Staat und „nationaler Gemeinschaft“ infrage stellen. Anstelle einer gemeinsamen Herkunft – ob imaginiert oder konstruiert – formulieren die beteiligten Akteur*innen eine geteilte Gegenwartserfahrung, die auf vielfältigen, kontingenten und wandelbaren Formen von Zugehörigkeit und Identifikation beruht.

Durch die Zusammenführung von Künstler*innen, Theoretiker*innen und Filmemacher*innen hinterfragt die Ausstellung normative Erzählungen von Repräsentation, Identität, Nation und historischen (Dis-)Kontinuitäten.

Mittels Film, Performance, Mixed Media und kritischer Theorie verortet die Ausstellung diasporische Subjektivitäten, ästhetische Strategien und Körperpolitiken sowohl in historischen als auch in spekulativen Zeitlichkeiten. Dabei wird sichtbar, wie sich Vorstellungen von Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft überlagern und transformieren – und so alternative Zukünfte eröffnen: ein „Noch-nicht“ der Möglichkeit.