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Ausstellung

MARTIN & MAX - Reginas Reise nach Tirol

Ausstellung Maximilian Bernhard und Martin Pöll

Öffnungszeiten: Mittwoch bis Freitag 14 bis 17 Uhr / Samstag bis Sonntag 11 bis 17 Uhr

Die Bildhauer Maximilian Bernhard und Martin Pöll, beide gebürtige Tiroler trafen sich beim Studium an der Kunstakademie Karlsruhe. Seitdem verbindet sie eine Künstlerfreundschaft. In ihrer Ausstellung im Kulturraum Pforzheim loten sie gemeinsam mit der Kuratorin Regina M. Fischer die Möglichkeiten eines Dialoges aus. 

Während der Dauer der Ausstellung organisieren die Künstler und die Kuratorin erweiterte Öffnungszeiten und ein vielseitiges Rahmenprogramm.

Do 05.03.,18 Uhr: VERNISSAGE
Martin & Max im Gespräch mit der Kuratorin
Tiroler Spezialitäten

Sa 07.03., 14 Uhr: NÄCHSTE STATION
Projektvorstellung Bildhauersymposium 
Skulpturenweg am Seehaus 03.-10. August 2026
Franz Bulander, Maximilian Bernhard und Martin Pöll

Fr 13.03., 18 Uhr: Frank Frede und Eike Buff 
live-looping und elektronische beats MEETS dizzy flash - vinylgewordene Musikgeschichte

Sa 21.03., 17 Uhr: FINISSAGE
Künstlergespräch und Gin – Bar mit Heiko Hoos
 

Die gemeinsame künstlerische Reise geht weiter. Die nächste Station ist ein Bildhauersymposium am Skulpturenweg am Seehaus. Dort werden die beiden Künstler im Rahmen einer Residenz vom 03.-10.08.2026 vor Ort wohnen und arbeiten. Die Aufstellung der dort entstandenen Werke ist für Freitag 28.08.2026 geplant. 

 

MAXIMILIAN BERNHARD 

In meiner künstlerischen Arbeit formen sich eigens angemischte Massen zu fragmentarischen Bauteilen voll zeichenhafter Oberflächen. Mit dem Ziel die reliefartige Struktur des Holzschnittes in eine plastische Form zu übersetzen, hat sich eine eigene Vorgangsweise entwickelt.
Beschnitzte Druckstöcke werden immer wieder in neuen Zusammenhängen in Tonmasse gepresst, oder fungieren als Matrizen im Formenbau. Die geschnittene Zeichnung wird so als plastische Transformation sichtbar. Verhältnisse von Fläche und Raum sowie Zeichnung und Skulptur werden befragt. Direktes freies Formen wird durch geplante technische Vorgänge kontrastiert. Stahlelemente befragen Eigenständigkeit und ergänzen.

geb. 1990 in Kitzbühel, arbeitet in Karlsruhe und Kitzbühel
2020/21/22 Meisterschüler bei Prof. Harald Klingelhöller und Prof. John Bock
2015-2020 Studium der Bildhauerei an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe, Klasse Prof. Harald Klingelhöller.

Auszeichnungen | Stipendien | Kunst im öffentlichem Raum:
2025 Arno Lehmann Preis für Keramik
2024 Auslandsstipendium der Landesgraduiertenförderung Baden-Württemberg
2024 Baalstein - Beitrag zur Europäischen Kulturhauptstadt Salzkammergut/Gmunden 2024
2023 Nominierung Hans-Purrmann-Förderpreis, Speyer
2021 Kunst am Bau in Reith bei Kitzbühel „Der Gidi-Blick“
2020 Preis für Junge Kunst, AK68 Wasserburg am Inn
2019 Nominierung Bank Austria Kunstpreis Kärnten
2018 Preis der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe 2017 Atelierstipendium Paliano, Italien
2016 Stipendium Sommerakademie Salzburg, Klasse Aaron Angell


MARTIN PÖLL

Martin Pölls bildhauerische Arbeit basiert auf Naturmaterialien und Natur; sie bilden als Formensprache und Arbeitsmaterial sowie Erfahrungsraum den Fundus seiner skulpturalen Installationen. Pölls Skulpturen zeigen oft hintergründige Kombinationen aus Form und Material, wie beim Guss eines Seerosenblatts aus Baumharz – der als Skulptur zunächst an eine verkohlte Baumscheibe erinnert –, oder beim Baumrindenfladen, der zum Wellblechdach geformt an der Wand lehnt. Die unterschiedlichen Materialstadien aus dem Arbeitsprozess zur Nutzbarmachung der Ausgangsprodukte sind in Ausstellungen oft in diversen Versatzstücken sichtbar: Vom Baumharzbarren zu Flaschen mit Baumharzdämpfen, von Terrazzoplatten mit Baumharzverschnitten bis hin zum Baumharzschnaps bei der Ausstellungseröffnung.
Basaler Bestandteil seiner Ausstellungen sind kombinierbare Formen, die auf der geometrischen Grundstruktur der Ausgangsmaterialien basieren. Sie lassen sich in eine statische Struktur gleichförmiger Wiederholungen einbinden, die für seine Arbeit variables Material unendlicher Kombinatorik sind. Martin Pöll (*1990 in Südtirol), lebt und arbeitet in Karlsruhe, Deutschland.

geb. 1990 in St. Leonhard in Passeier, arbeitet in Knittlingen
2018 Meisterschüler an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe bei Prof. Harald Klingelhöller
2016 Erasmussemester Listaháskóli Ísland, Reykjavík bei Ólafur Gíslason
2012/17 Studium an der AdBK Karlsruhe bei Prof. Harald Klingelhöller

Auszeichnungen | Stipendien 
2025 Erich-Heckel-Förderpreis
2020 Atelier Stipendium, Einraumhaus c/o, Mannheim
2019 Artist Residence, Mannheim
2018 Graduiertenstipendium des Landes Baden Württemberg 
2018 Stipendium der Balkenhol-Stiftung, Meisenthal (Frankreich)
2016 Erasmus Stipendium, Listaháskóli Íslands 
2016 Akademiepreis, AdBK, Karlsruhe

Kunst im öffentlichen Raum
2022 Rabentanz, KUBERAS -Stiftung, für das Wahre - Gute - Schöne, Gfjk, Baden Baden
2022 fliegen lassen 2, Kunstweg am Reichenbach, Gernsbach