MARTIN & MAX - Reginas Reise nach Tirol
Ausstellung Eröffnung 05.03.2026, 18:00 Uhr
Die Bildhauer Maximilian Bernhard und Martin Pöll, beide gebürtige Tiroler, trafen sich beim Studium an der Kunstakademie Karlsruhe. Seitdem verbindet sie eine Künstlerfreundschaft.
In ihrer Ausstellung im Kulturraum Pforzheim loten sie gemeinsam mit der Kuratorin Regina M. Fischer die Möglichkeiten eines kreativen Umgangs mit dem Raum aus.
Fragen nach Identität, Verbundenheit und künstlerischen Werten stehen dabei im Fokus und werden im Spiegel aktueller Arbeiten ausgelotet.
Die künstlerische Reise geht weiter.
Vom 03. – 10. August 2026 arbeiten beide innerhalb einer Residenz, am Skulpturenweg am Seehaus. Dort entstehen zwei skulpturale Arbeiten aus Holz und einer speziellen Gussmasse direkt vor Ort.
KÜNSTLER
Maximilian Bernhard
geb. 1990 in Kitzbühel, arbeitet in Karlsruhe und Kitzbühel
2020/21/22 Meisterschüler bei Prof. Harald Klingelhöller und Prof. John Bock
2015-2020 Studium der Bildhauerei an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe, Klasse Prof. Harald Klingelhöller
Auszeichnungen | Stipendien | Kunst im öffentlichem Raum:
2025 Arno Lehmann Preis für Keramik
2024 Auslandsstipendium der Landesgraduiertenförderung Baden-Württemberg
2024 Baalstein - Beitrag zur Europäischen Kulturhauptstadt Salzkammergut/Gmunden 2024
2023 Nominierung Hans-Purrmann-Förderpreis, Speyer
2021 Kunst am Bau in Reith bei Kitzbühel „Der Gidi-Blick“
2020 Preis für Junge Kunst, AK68 Wasserburg am Inn
2019 Nominierung Bank Austria Kunstpreis Kärnten
2018 Preis der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe
2017 Atelierstipendium Paliano, Italien
2016 Stipendium Sommerakademie Salzburg, Klasse Aaron Angell
artists statement:
In meiner künstlerischen Arbeit formen sich eigensangemischte Massen zu fragmentarischen Bauteilen voll zeichenhafter Oberflächen. Mit dem Ziel die reliefartige Struktur des Holzschnittes in eine plastische Form zu übersetzen, hat sich eine eigene Vorgangsweise entwickelt.
Beschnitzte Druckstöcke werden immer wieder in neuen Zusammenhängen in Tonmasse gepresst, oder fungieren als Matrizen im Formenbau. Die geschnittene Zeichnung wird so als plastische Transformation sicht-bar. Verhältnisse von Fläche und Raum sowie Zeichnung und Skulptur werden befragt. Direktes freies Formen wird durch geplante technische Vorgänge kontrastiert.
Stahlelemente befragen Eigenständigkeit und ergänzen.
Martin Pöll
2024 Mitglied, Südtiroler Künstlerbund
2021-heute Vorstandsmitglied, Gesellschaft der Freunde junger Kunst Baden-Baden
2020 Mitglied, Künstlerbund BaWü
2018 Meisterschüler an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe bei Prof. Harald Klingelhöller
2017 selbständiger Künstler
2016 Erasmussemester Listaháskóli Ísland, Reykjavík bei Ólafur Gíslason
2012/17 Studium an der AdBK Karlsruhe bei Prof. Harald Klingelhöller
2011/13 Holzbildhauermeister
1990 geboren St. Leonhard in Passeier (Italien)
Einzelausstellungen
2025 Kunstverein Das Damianstor, Bruchsal
2022 Parfum, OrgelFabrikSalon, Durlach
2020 Ingredienti II, Einraumhaus c/o Künstlerresidenz, Mannheim
2018 bekleiden, Kreis für Kunst und Kultur, St. Ulrich
gegenüber 12. Akt, Alter Schlachthof, Karlsruhe
2017 Diplomrundgang, If seeds could dream about their lives, AdBK, Karlsruhe
When air and ground come together, Mucharaum, Karlsruhe
Gruppenausstellungen (Auswahl)
2026 NATUraum, Kunstverein Germersheim
2025 zusammen im Raum, Anette Merkenthaler-Heckel-Preis, Martin Pöll Förderpreis, Stuttgart
Sonderausstellung 70 Jahre GFjK, „Skateboard“, Baden-Baden
Skulpturenmeile 2025, Bruchsal
2024 WALD – und WILDSZENEN, Forum Kunst Rottweil
Selbander, Michelin Kober – Martin Pöll, Friedrichsbau, Bühl
WEG//GEFÄHRTEN, Prince House Gallery, Mannheim
ist das schön, 14. Kunstdorf, Unterjesingen
Erste Ruhe, Kunstverein Malerkapelle, Königslutter
Metamorphose, Kränzelhof, Tscherms
art Karlsruhe, Prince House Gallery, Karlsruhe
Ins Blaue hinein, Galerie Löhrl, Mönchengladbach
2023 Affinities, Grand Hospice, Brüssel
Begegnung, Lukaskirche Karlsruhe
art Karlsruhe, Prince House Gallery, Karlsruhe
dimostrare, AKKU Projektraum, Stuttgart
scultura 23, Altes Dampfbad, Baden-Baden
Tierisch, Galerie Löhrl, Mönchengladbach
2022 Holzgeister, Forum Kunst, Rottweil
HEIMAT// SCHÖNE WELT, Prince House Gallery, Mannheim
5 Positionen junger Kunst, GFjK, Baden-Baden
Lions Art, Alte Schildkrötfabrik Mannheim
Kunstweg am Reichenbach, Gernsbach
What do Landscapes dream of?, Tublà da Nives, Wolkenstein
scultura 22, Altes Dampfbad, Baden-Baden
In the Pines, Atelier 8, Karlsruhe
Stipendien & Preise
2020 Atelier Stipendium, Einraumhaus c/o, Mannheim
2019 Artist Residence, Mannheim
2018 Graduiertenstipendium des Landes Baden-Württemberg
2018 Stipendium der Balkenhol-Stiftung, Meisenthal (Frankreich)
2016 Erasmus Stipendium, Listaháskóli Íslands
2016 Akademiepreis, AdBK, Karlsruhe
artists statement:
Martin Pölls Arbeiten gehen von pflanzlichen Formen und Materialien aus, sowie von der Beziehung des eigenen Körpers zur Natur und der Tätigkeit in dieser Umgebung als auch im Bildhaueratelier. Naturmaterialien, wie Baumharz, Blätter, Rinde, Ton oder Holz, sowie pflanzliche Samen von Ahorn, Fichte und Springkraut sind Ausgangsmaterial seiner Arbeiten, als auch das Sammeln und die unterschiedlichen Verarbeitungsschritte von Baumharz elementarer Teil von Martin Pölls skulpturalen Arbeiten ist. Dabei ist der individuell entwickelte Arbeitsprozess zur Nutzbarmachung der Ausgangsprodukte zentraler Bestandteil der Ausstellungsobjekte.



