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Weltkriegsbombe am Quartierspark Oststadt erfolgreich entschärft

Bürgerinnen und Bürger können wieder in ihre Häuser und Wohnungen zurückkehren

Die entschärfte Weltkriegsbombe.
© Stadt PforzheimFoto: Laura Schaier
Bürgermeister Tobias Volle (links) und Feuerwehrkommandant Sebastian Fischer am Fundort der Weltkriegsbombe.
© Stadt PforzheimFoto: Laura Schaier

Die am Mittwoch, 13. Mai, bei Bauarbeiten im Bereich des Quartiersparks Oststadt gefundene 1,8 Tonnen schwere Weltkriegsbombe konnte in den frühen Nachmittagsstunden am Sonntag, 17. Mai, durch den Kampfmittelbeseitigungsdienst Baden-Württemberg erfolgreich entschärft werden. Nach Abschluss der Maßnahmen wurden sämtliche Sperrungen im betroffenen Bereich aufgehoben. Die Bürgerinnen und Bürger konnten damit wieder in ihre Wohnungen und Häuser zurückkehren.

Der im Vorfeld eingerichtete Sicherheitsradius mit einem Umfang von rund 1,5 Kilometern um den Fundort der Weltkriegsbombe musste im Laufe des Sonntagmorgens vollständig evakuiert werden. Von den Maßnahmen betroffen waren etwa 27.000 Einwohnerinnen und Einwohner sowie zahlreiche Einrichtungen wie Alten- und Pflegeheime. Die Evakuierung verlief dabei weit überwiegend ruhig, geordnet und kooperativ. Die Bürgerinnen und Bürger leisteten den Anweisungen der Einsatzkräfte in hohem Maße Folge und trugen damit maßgeblich zu einem sicheren Ablauf des Einsatzes bei.

Auch die Räumung sogenannter Sonderobjekte wie Pflegeeinrichtungen, betreuter Wohnformen und weiterer sensibler Einrichtungen konnte planmäßig durchgeführt werden. Für Menschen, die während der Evakuierung keine anderweitige Unterkunftsmöglichkeit hatten, standen mit der Jahnhalle und der Ludwig-Erhard-Halle zentrale Anlaufstellen zur Verfügung, die vom Deutschen Roten Kreuz und der Psychosozialen Notfallversorgung (PSNV) betreut wurden. Parallel dazu war das Bürgertelefon der Stadtverwaltung seit Freitag, 15. Mai, bis Sonntagabend während des gesamten Einsatzes besetzt, um Fragen aus der Bevölkerung zu beantworten und Unterstützung zu leisten.

An dem Großeinsatz beteiligt waren rund 1.500 Einsatzkräfte der Feuerwehr, Polizei, Rettungsdienste, Hilfsorganisationen, Technische Dienste, der Stadtverwaltung sowie zahlreiche weitere Einsatz- und Unterstützungskräfte. Die Entschärfung der Bombe durch den Kampfmittelbeseitigungsdienst konnte anschließend planmäßig und ohne Zwischenfälle durchgeführt werden.

Oberbürgermeister Peter Boch und Bürgermeister Tobias Volle, die während des Großeinsatzes am heutigen Sonntag vor Ort in der Hauptfeuerwache war, dankten im Nachgang allen beteiligten Einsatzkräften ausdrücklich für ihren Einsatz: „Die erfolgreiche Entschärfung der Weltkriegsbombe zeigt eindrucksvoll, wie professionell und engagiert alle beteiligten Organisationen zusammengearbeitet haben. Unser ausdrücklicher Dank gilt den Einsatzkräften, den vielen Helferinnen und Helfern sowie allen Bürgerinnen und Bürgern, die die notwendigen Maßnahmen mit Verständnis unterstützt und den Anweisungen Folge geleistet haben. Nur durch dieses gemeinsame und verantwortungsvolle Handeln konnten die Evakuierung und Entschärfung sicher und reibungslos durchgeführt werden.“

Feuerwehrkommandant Sebastian Fischer betonte: „Ein Einsatz dieser Größenordnung ist nur möglich, wenn alle Organisationen eng und vertrauensvoll zusammenarbeiten. Mein besonderer Dank gilt den Einsatzkräften, die seit den frühen Morgenstunden mit höchster Professionalität im Einsatz waren, sowie der Bevölkerung für ihre große Disziplin und Unterstützung während der Evakuierung.“