Oberbürgermeister Peter Boch, Sozialbürgermeister Frank Fillbrunn und Baubürgermeister Tobias Volle haben am Mittwoch, 4. März, den Spatenstich für den Anbau der Kita in der Habsburgerstraße gesetzt. „Es ist mir eine große Freude, dass wir heute hier stehen und es endlich losgeht. Mit diesem Ausbau investieren wir nicht nur in die Zukunft Pforzheims, sondern vor allem in die unserer Kinder“, betont Oberbürgermeister Peter Boch. „Wir bauen das Angebot an Betreuungsplätzen weiter aus und setzen zugleich ein bewusstes Zeichen für nachhaltiges und verantwortungsvolles Bauen.“ Auch Sozialbürgermeister Frank Fillbrunn freut sich: „Ich kann dem Oberbürgermeister nur zustimmen: Wir haben schon viel erreicht und es geht noch weiter: Hier werden fünf neue Kita-Gruppen entstehen und doppelt so viele Kinder wie bislang erhalten hier künftig einen Kitaplatz.“ Der Anbau wird als moderner Neubau in Holzbauweise auf dem Nachbargrundstück umgesetzt. Der Rohbau soll bereits Ende 2026 stehen. „Mit dieser Holzbauweise bauen wir nicht nur nachhaltig, sondern auch zukunftsorientiert“, betont auch Bau- und Umweltbürgermeister Tobias Volle. „Und wenn man bedenkt, dass der Beschluss durch den Gemeinderat im Frühjahr 2025 getroffen wurde, dann sind wir nicht nur umweltfreundlich, sondern auch effizient in der Zeit.“ Sein Dank gelte auch dem städtischen Gebäudemanagement für die rasche Umsetzung.
Damit können nun die Erd- und Rohbauarbeiten beginnen, damit der vorgefertigte Holzbau errichtet werden kann. Sobald der Innenausbau bis voraussichtlich Herbst 2027 erfolgt ist, ziehen die Kinder und das pädagogische Team in den Neubau um. Anschließend werden im Bestandsgebäude Anpassungen vorgenommen, bevor im Frühjahr 2028 die gesamte Einrichtung mit zehn Gruppen in Betrieb gehen kann. „Damit erweitern wir die Betreuungsplätze in dieser Kita auf 170, was drei zusätzliche Ü3-Gruppen mit etwa 60 Kindern und zwei zusätzliche Krippen-Gruppen U3 mit rund 20 Kindern bedeutet“, so Fillbrunn. Damit schaffe man nicht nur Betreuungsplätze in der Nordstadt, man stärke auch die Entwicklungsmöglichkeiten der Kinder in neuen und modernen Räumlichkeiten.
Anbau
Der zweigeschossige Neubau entsteht in nachhaltiger Holz Bauweise und erfüllt den energetischen Standard „Effizienzhaus 40 EE“. Das bedeutet, dass mindestens 65 Prozent der für die Wärme- und Kälteversorgung des Hauses erforderlichen Energien, über erneuerbare Energien erfolgen. Dies geschieht unter anderem über eine Wärmepumpe sowie eine Photovoltaikanlage auf dem Dach. Um die Verkehrssituation an der Einrichtung zu verbessern, wird außerdem die Karl-Bührer-Straße verbreitert. Dabei entstehen eine Parkbucht und zusätzliche Stellplätze, die künftig das Hol- und Bringkonzept unterstützen sollen. Die Gesamtkosten für das Projekt belaufen sich auf rund 9,5 Millionen Euro. Finanziert wird die Maßnahme aus städtischen Mitteln.
