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Sonnenhofschule erhält modernisierte Klassenräume

Mehr Raum für individuelles und gemeinsames Lernen

Das Bild zeigt einen Grundschulklassenraum mit Blick auf die Tafel. Die Tische stehen in einem Hufeisen, die Stühle sind aufgestuhlt.© Stadt PforzheimFoto: Amt für Bildung und Sport
Das Bild zeigt einen Grundschulklassenraum, die Tische sind U-förmig angeordnet, die Stühle sind aufgestuhlt. In der Mitte des U stehen kreisförmig angeordnete Bänke.© Stadt PforzheimFoto: Amt für Bildung und Sport

Mit Beginn des neuen Schuljahres stehen an der Sonnenhofschule Pforzheim drei modernisierte und neu gestaltete Klassenräume und ein Differenzierungsraum zur Verfügung. Die Räume wurden mit modernem, modularem Mobiliar ausgestattet, das den Lehrkräften neue Möglichkeiten für die Gestaltung des Unterrichts bietet. Die Klassenzimmer und der Differenzierungsraum der Schule ermöglichen sowohl kooperatives Lernen als auch individuelle Förderangebote. Mit dem multifunktional nutzbaren Differenzierungsraum stehen außerdem Rückzugs- und Differenzierungsmöglichkeiten außerhalb der Klassenzimmer zur Verfügung.

Flexibel einsetzbare Sitz- und Arbeitsgelegenheiten wie Einzeltische, Bänke und Stühle sowie Schrankkombinationen schaffen in den Räumen eine moderne und motivierende Lernatmosphäre und tragen zu einer lernförderlichen Umgebung bei. Darüber hinaus erhielten die Klassenräume Akustikdecken und neue Bodenbeläge, die Wände wurden mit einem frischen Anstrich versehen und die Beleuchtung auf eine unterrichtsfreundliche und energieeffiziente LED-Beleuchtung umgestellt. Möglich wurden die Modernisierung und Neuausstattung mit Kosten von rund 160.000 Euro durch das Startchancen-Programm. Die Sonnenhofschule ist eine von 25 Pforzheimer Schulen, die in das Förderprogramm aufgenommen wurden. „Mit dem Schuljahr 2025/2026 haben wir bereits die gemeinsame Nutzung der Räume für Schule und Betreuung eingeführt. Durch die nun erfolgte Modernisierung und die flexiblen Nutzungsmöglichkeiten können wir diese Doppelnutzung weiterführen und ausbauen. Dass die Schülerinnen und Schüler ihren vertrauten Klassenraum auch für die Betreuung nutzen können, schafft einen verlässlichen Rahmen und trägt zum Wohlbefinden der Kinder bei“, erläutert Bürgermeister Frank Fillbrunn. 

Und Claudia Schlütter, Leiterin des Amts für Bildung und Sport, ergänzt: „Mit der Neugestaltung der Klassenräume ermöglichen wir nicht nur den Lehrerinnen und Lehrern eine flexible Unterrichtsgestaltung, sondern erhöhen auch die Aufenthaltsqualität für die Schülerinnen und Schüler im Lern- und Lebensraum Schule, indem wir attraktive Lern- und Begegnungsorte schaffen.“ Für die erfolgreiche Umsetzung sei die reibungslose Zusammenarbeit mit dem Gebäudemanagement besonders wichtig gewesen. „Die Fachbereiche arbeiten eng zusammen und sorgen gemeinsam dafür, dass wir die zahlreichen Projekte verschiedenster Größenordnung an unseren Schulen gut koordinieren und im Rahmen der derzeitigen finanziellen Möglichkeiten umsetzen können.“ Gerade bei der Vielzahl der Maßnahmen, die auch künftig über das Startchancen-Programm abgewickelt werden sollen, sei eine ämterübergreifende Zusammenarbeit von großer Bedeutung, betont Schlütter.

Startchancen-Programm des Bundesbildungsministeriums

Das Startchancen-Programm zählt zu den größten Bildungsförderinitiativen in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland. Bund und Länder stellen hierfür gemeinsam rund 20 Milliarden Euro über einen Zeitraum von zehn Jahren bereit. Mit dem Programm sollen gezielt Schulen unterstützt werden, die einen hohen Anteil an Schülerinnen und Schülern aus sozial benachteiligten Verhältnissen aufweisen. Ziel des Programms ist es, die Chancen auf Bildungserfolg stärker von der sozialen Herkunft zu entkoppeln und so mehr Chancengerechtigkeit zu schaffen. Die Auswahl der förderberechtigten Schulen erfolgte durch die Länder auf Grundlage von sozialindex-basierten wissenschaftlichen Kriterien. Bundesweit sind 4.000 Schulen in das Programm aufgenommen.