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Selbsthilfegruppe „optimenz“ zieht um

Einladung an Menschen mit Demenzdiagnose oder mit spürbaren Gedächtnisproblemen

Die unterstützte Selbsthilfegruppe „optimenz“ in Pforzheim ist in neue Räumlichkeiten in der Westliche Karl-Friedrich-Straße 7 umgezogen. Seit vielen Jahren treffen sich in der Gruppe Menschen, die mit einer Demenz leben oder erste kognitive Veränderungen wie Gedächtnisprobleme wahrnehmen. In der Gruppe geht es um Austausch, Verständnis und das Gefühl, mit der eigenen Situation nicht allein zu sein.

Der neue Treffpunkt ist barrierefrei, gut erreichbar und verfügt über einen Aufzug. Für die bisherigen Teilnehmenden bedeutet der Umzug zwar eine Veränderung. Vor allem aber bietet er auch eine Chance für neue Interessierte: Menschen, die bisher gezögert haben, können nun unkompliziert dazukommen und die Gruppe kennenlernen. Während der Treffen ist Platz für alles, was den Alltag mit Demenz oder kognitiven Einschränkungen begleitet: Fragen, Unsicherheiten, Erfahrungen, aber auch Humor, kleine Erfolge und gegenseitige Unterstützung. Jede und jeder entscheidet dabei selbst, wie viel er oder sie einbringen möchte – Zuhören ist genauso willkommen wie Mitreden. Ein Gruppenmitglied beschreibt es so: „Es tut gut zu merken, dass man nicht allein ist. Oft hilft schon ein kurzer Austausch.“ Der Umzug ist daher mehr als ein Ortswechsel. Er ist eine Einladung an Menschen mit einer Demenzdiagnose oder mit spürbaren Gedächtnisproblemen, sich zu trauen und ein Angebot auszuprobieren, das stärkt und verbindet. Unterstützt wird die Selbsthilfegruppe gemeinsam vom Demenzzentrum Enzkreis und dem Pflegestützpunkt Pforzheim.

 

Treffpunkt:

Westliche Karl-Friedrich-Straße 7, 1. OG (barrierefrei über Aufzug, Eingang auf der Hausrückseite)

Treffen: alle zwei Wochen montags

Kontakt: Demenzzentrum Enzkreis; Telefon: 07231 308500