Im Rahmen der Neugestaltung des Geländes Alter Friedhof | Alte Stadtgärtnerei zum Quartierspark haben dort jüngst die ersten 60 neuen Bäume ihren Platz gefunden. Die Pflanzungen sind Teil der durch Bundesfördermittel finanzierten Umgestaltung für mehr Aufenthaltsqualität, Klimaresilienz und Biodiversität in der Oststadt. „Selbstverständlich haben wir bei der Auswahl der Bäume darauf geachtet, dass es sich um klimaresiliente Arten wie beispielsweise Espe, Stieleiche und Tulpenbaum handelt“, so Umweltbürgermeister Tobias Volle. „Ziel dieser Umgestaltung ist es, für die Bürgerinnen und Bürgern einen qualitativ hochwertigen Erholungsraum zu schaffen und gleichzeitig ein positives Stadtklima zu fördern.“
Die Bäume stehen in Baumgruben, die mit aufbereitetem Boden und beigemischter Pflanzenkohle aufgefüllt wurden. Pflanzenkohle verbessert als Bodenhilfsstoff die Bodenstruktur, speichert sowohl Wasser als auch Nährstoffe und fördert das Pflanzenwachstum. Im weiteren Bauablauf werden nochmals bis zu 60 Bäume gepflanzt, sodass der Alte Friedhof zukünftig zu einer grünen Oase wird.
Das hat sich getan
Seit dem Spatenstich Mitte Februar hat sich auf dem Gelände bereits einiges getan. Die vorbereitenden Arbeiten konnten abgeschlossen werden, was unter andere Baugrunduntersuchungen, Asphaltbeprobungen und Kampfmittelsondierungen beinhaltete.
Auf dem Gelände wurden bereits erste Bodemodemodelierungen vorgenommen. Die südliche Fläche wurde terrassenförmig angelegt, sodass sich dort eine Feuchtwiese entwickeln kann und Wasser zurückgehalten wird. Eine Zisterne wurde eingebaut, die mit Regenwasser vom Kindergartendach gespeist wird. Dieses Wasser wird dann zur Bewässerung der Pflanzflächen und Bäume genutzt.
Die Asphaltwege wurden durch Betonpflaster ersetzt und neue Wege wurden als wassergebundene Wegedecke angelegt.

