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Martin & Max - Reginas Reise nach Tirol

Neue Ausstellung im Kulturraum Pforzheim

Vier Personen neben einer Holz-Skulptur eines Pferdes.
(v.l.) Künstler Maximilian Bernhard, Kuratorin Regina M. Fischer, Künstler Martin Pöll und Kulturamtsleiterin Angelika Drescher im Kulturraum.
© Stadt PforzheimFoto: Emma Teuscher

Die Tiroler Bildhauer Maximilian Bernhard und Martin Pöll lernten sich an der Kunstakademie Karlsruhe kennen und pflegen seitdem eine enge Künstlerfreundschaft. In ihrer Ausstellung im Kulturraum Pforzheim erkunden sie gemeinsam mit Kuratorin Regina M. Fischer die Möglichkeiten eines künstlerischen Dialogs. Die Vernissage findet am Donnerstag, 5. März, um 18 Uhr statt. Dann ist die Ausstellung von Freitag, 6. März, bis Sonntag, 22. März, zu sehen. Während des Ausstellungszeitraums wird es ein abwechslungsreiches Begleitprogramm geben.

Maximilian Bernhard

Bernhard wurde 1990 in Kitzbühel geboren und arbeitet aktuell in Karlsruhe und Kitzbühel. Von 2020 bis 2022 war er Meisterschüler von Prof. Harald Klingelhöller und Prof. John Bock. Sein Studium der Bildhauerei absolvierte er an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe. Während seiner künstlerischen Laufbahn erhielt er bereits zahlreiche Auszeichnungen und Stipendien, darunter den Arno Lehmann Preis für Keramik.

In seiner künstlerischen Arbeit formt Bernhard eigens angemischte Massen zu fragmentarischen Bauteilen mit zeichenhaften Oberflächen. Er überträgt die reliefartige Struktur des Holzschnitts in plastische Formen und hat dafür eine eigene Vorgehensweise entwickelt. Er presst beschnitzte Druckstöcke in Tonmasse oder nutzt sie als Matrizen im Formenbau. So wird die geschnittene Zeichnung plastisch sichtbar. Er untersucht die Beziehungen von Fläche und Raum sowie von Zeichnung und Skulptur. Geplante technische Vorgänge kontrastieren mit freien Formen. Stahlelemente ergänzen und hinterfragen die Eigenständigkeit. 

Martin Pöll

Pöll wurde 1990 in St. Leonhard in Passeier geboren und arbeitet in Knittlingen. Er war Meisterschüler von Prof. Harald Klingelhöller an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe. Sein Erasmussemester absolvierte er 2016 in Reykjavík. Pöll erhielt bereits zahlreiche Auszeichnungen und Stipendien, unter anderem den Erich-Heckel-Förderpreis. 

Pölls bildhauerische Arbeit basiert auf Naturmaterialien, die als Formensprache und Arbeitsmaterial dienen. In seinen Werken kombiniert er Form und Material hintergründig, beispielsweise, wenn ein aus Baumharz gegossenes Seerosenblatt an eine verkohlte Baumscheibe erinnert. In seinen Ausstellungen zeigt er die verschiedenen Materialstadien - vom Baumharzbarren bis zum Baumharzschnaps. Seine kombinierbaren Formen basieren auf der geometrischen Struktur der Ausgangsmaterialien und ermöglichen unendliche Kombinationen.

Rahmenprogramm

Am Donnerstag, 5. März, findet um 18 Uhr die Vernissage mit einem Grußwort der Kulturamtsleiterin Angelika Drescher statt. Außerdem sind die beiden Künstler mit der Kuratorin im Gespräch und es gibt Tiroler Spezialitäten. Die Ausstellung wird dann von Freitag, 6. März, bis Sonntag, 22. März zu sehen sein. 

Am Samstag, 7. März, wird die Kuratorin Regina M. Fischer von 11 bis 17 Uhr vor Ort im Kulturraum sein, um den Besucherinnen und Besuchern für Fragen zur Verfügung zu stehen.

Ebenfalls an diesem Tag stellen die beiden Künstler gemeinsam mit Franz Bulander um 14 Uhr das Bildhauersymposium „NÄCHSTE STATION“ vor. Dieses findet vom 3. bis 10. August am Skulpturenweg am Seehaus statt. Im Rahmen einer Residenz werden die beiden Künstler dort wohnen und arbeiten. Die Ausstellung der dort entstandenen Werke ist für Freitag, 28. August, geplant. 

Am Sonntag, 8. März, wird Fischer wieder von 11 bis 17 Uhr im Ausstellungsraum anwesend sein.

Am Freitag, 13. März, sind Frank Frede und Eike Buff um 18 Uhr im Kulturraum zu Gast. Mit live-looping und elektronische beats erzählen sie vinylgewordene Musikgeschichte.

Pöll ist am Samstag, 14. März, und Bernhard am Sonntag, 15. März, jeweils von 11 bis 17 Uhr in der Ausstellungsfläche. Auch sie stehen den Gästen für Gespräche und Fragen zur Verfügung.

Die Finissage findet am Samstag, 21. März mit einem Künstlergespräch und Gin-Bar mit Heiko Hoos um 17 Uhr statt.

Abschließend ist Fischer am Sonntag, 22. März, noch einmal von 11 bis 17 Uhr in der Ausstellung anwesend.

Kulturraum Pforzheim

Im Schlosspark-Areal, Deimlingstr. 6a, 75175 Pforzheim. 

Weitere Informationen zu den erweiterten Öffnungszeiten und Rahmenprogramm finden Interessierte unter folgendem Link: www.kulturraum-pforzheim.de