Die Kindertagesstätte Irenicus befindet sich in der Irenicusstraße 3, Südweststadt und fördert den respektvollen Umgang mit religiöser Vielfalt. Auf diese Weise können sich Kinder verschiedener Religionen gleichberechtigt begegnen und die Inhalte, Symbole und Feste verschiedener Religionen kennenlernen. Ziel ist es, die Kinder für Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen den Religionen zu sensibilisieren und sie zu einer offenen Kommunikation über religiöse Themen zu befähigen. Dadurch entwickeln sie Offenheit und Respekt gegenüber anderen Überzeugungen und stärken ihr Vertrauen in eine lebensbejahende Zukunft.
Die Einrichtung ist von religiös vielfältigen Trägern organisiert, wobei jede Religionsgemeinschaft ihre Praxis in den Kita-Alltag einbringen kann. Die Kinder haben das Recht auf eine lebensbejahende religiöse Erziehung, die ihnen hilft, Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen den Religionen zu erkennen und respektvoll zu begegnen. Ein teiloffenes Konzept unterstützt die Autonomie und Partizipation der Kinder und fördert den Dialog über Religion und Glauben.
In Zusammenarbeit mit den Familien wird sichergestellt, dass die religiösen Bedürfnisse der Kinder berücksichtigt werden. Eltern werden in das religiöse Konzept eingebunden, und der Austausch über die religiöse Praxis in der Familie wird angestrebt.
Die Räumlichkeiten der Kita spiegeln das religionssensitive Profil wider, mit einem zentralen „Marktplatz“ als Ort der Begegnung und des Austauschs. Fachkräfte unterschiedlicher Religionen arbeiten zusammen und sorgen dafür, dass die religiöse Bildung vielfältig und integrativ gestaltet wird. Fachkräfte werden kontinuierlich in religionsspezifischen und interkulturellen Kompetenzen geschult.
Die Kita ist gut vernetzt mit religiösen Gemeinschaften der Stadt und nutzt deren Angebote, um den Kindern eine breite religiöse Bildung zu ermöglichen. Zudem wird die Qualität der pädagogischen Arbeit regelmäßig überprüft und weiterentwickelt.