Zum Inhalt springen
  • Bewölkt: 85-100% 11 °C
  • Kontrast
  • Leichte Sprache

Internationaler Museumstag am 17. Mai

Am Sonntag, 17. Mai, ist es wieder so weit: Der Internationale Museumstag lädt unter dem Motto „Museen entdecken“ dazu ein, spannende Entdeckungsreisen zu unternehmen.

Fünf Personen mit Flyern und Plakaten zum Internationalen Museumstag
(v.l.): Isabel Schmidt-Mappes, Angelika Drescher, Tobias Volle, Mirijam Babel und Milena Haubold. In der Mitte: Roboter „Loui“, ein individualisierter Museumsführer, ermöglicht durch den Förderverein ISSP.
© Stadt PforzheimFoto: Emma Teuscher

Am Sonntag, 17. Mai, ist es wieder so weit: Der Internationale Museumstag lädt unter dem Motto „Museen entdecken“ dazu ein, spannende Entdeckungsreisen zu unternehmen. Auch in Pforzheim öffnen zahlreiche Häuser von 10 bis 17 Uhr kostenlos ihre Türen. Interessierte können sich auf vielfältige Einblicke im Schmuckmuseum, im Technischen Museum der Schmuck- und Uhrenindustrie, im Stadtmuseum, im 
Archäologischen Museum, in der Pforzheim Galerie, im Friedhofsmuseum im Wandelgang und im Kunstverein im Reuchlinhaus freuen. Das DDR-Museum sowie die Galerie Brötzinger Art sind an diesem Tag ab 11 Uhr geöffnet, das Museum Johannes Reuchlin ab 12 Uhr. Das Haus der Landsmannschaften lädt am Internationalen Museumstag Besucherinnen und Besucher ab 13 Uhr ein.

Die kulturelle Vielfalt Pforzheims präsentiert sich an diesem Tag in voller Pracht.Besucherinnen und Besucher können sich auf zahlreiche außergewöhnliche Ausstellungen und Geschichten sowie abwechslungsreiche Mitmachaktionen freuen, die zum Ausprobieren und Eintauchen einladen. Ob Geschichte, Kunst, Handwerk oder Technik – das Angebot ist bunt gemischt und hält für jeden Geschmack interessante Entdeckungen bereit.

Schmuckmuseum

Im Schmuckmuseum stehen die drei Ausstellungen zu „Silver Lining“ im Mittelpunkt. Bei Kurzführungen um 11, 14 und 16 Uhr gibt es interessante Einblicke in die Welt der Schmuckkunst. Kinder und Familien können sich um 15 Uhr auf eine Entdeckungsreise durch das Schmuckmuseum mit Schmucki, der Perlsau, freuen. Von 15 bis 16 Uhr ist die Performance „One Million World Performance“ von Uli Aigner zu sehen. Weitere Informationen dazu finden Interessierte unter folgendem Link: www.pforzheim.de/stadt/aktuelles/pressemeldungen/s1/article/detail/News/one-million-by-uli-aigner-performance-im-schmuckmuseum-pforzheim-zu-silver-lining.html

Gemeinsam mit der Ausstellung „TOP_0026. Meisterschüler:innen“ des Kunstvereins, wird von 17 bis 18 Uhr die Sonderausstellung „Silver Lining“ eröffnet. Im Rahmen der „ISSP-KinderPreview“ können Kinder und ihre Eltern von 17 bis 19 Uhr unter museumspädagogischer Begleitung als Erste die Sonderausstellung besuchen. Eine Anmeldung ist unter schmuckmuseum(at)pforzheim.de erforderlich.

Ab dem Internationalen Museumstag wird im Schmuckmuseum außerdem ein Halsschmuck des frühen 20. Jahrhunderts zu sehen sein: ein einzigartiges Sautoir des französischen Juweliers René Lalique. Es ist eine Schenkung der Werner Wild Stiftung. Weitere Informationen hierzu sind auf der folgenden Seite zu finden: www.pforzheim.de/stadt/aktuelles/pressemeldungen/s1/article/detail/News/schmuckmuseum-erhaelt-anlaesslich-des-stabwechsels-in-der-museumsleitung-ein-meisterwerk-von-rene-lalique.html

Technisches Museum der Pforzheimer Schmuck- und Uhrenindustrie

Im Technischen Museum der Pforzheimer Schmuck- und Uhrenindustrie setzen Mitarbeitende von 10 bis 17 Uhr zahlreiche historische Maschinen in Gang und führen diese vor. Erwachsene sind zu Kurzführungen um 11, 14 und 15 Uhr eingeladen, bei denen sie Berufe in der Schmuckindustrie sowie die Produktion kennenlernen. Unter dem Motto „Was rattert und hämmert denn da?“ finden Kinder von 13.30 bis 14.15 Uhr mit „Schmucki“, der Perlsau, heraus, wie schöner Schmuck hergestellt wird. Wer nicht nur zuschauen, sondern selbst kreativ werden möchte, kann beim Goldschmiede-Workshop von 14 bis 16.30 Uhr teilnehmen.

Stadtmuseum

Das Stadtmuseum Pforzheim ist das zentrale Museum zur Stadtgeschichte und zeigt die Entwicklung der Stadt vom Mittelalter bis in die Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg. Objekte und Geschichten veranschaulichen, wie sich Pforzheim im Laufe der Jahrhunderte verändert hat und welche Menschen, Handwerke und Traditionen die Stadt geprägt haben. Um 11 Uhr nimmt Kunsthistorikerin Christina Klittich Interessierte mit auf eine Zeitreise durch die Geschichte Pforzheims. Stimmungsvoll wird es bei der „Märchenhaften Fürstenhochzeit“, einer Familienführung durch das mittelalterliche Pforzheim jeweils um 13 und 15 Uhr. Besuchende können selbst kreativ werden bei einer Mitmachaktion mit Fotobox um 13.30 Uhr und 15.30 Uhr sowie bei der Gestaltung von Buttons im Raum 243 um 14.30 Uhr und 16.30 Uhr. Beim Programmpunkt „Technik von früher – Radios aus Pforzheim“ um 14 Uhr wird es hörenswert nostalgisch. Wer sich für alte Berufsbilder interessiert, ist zur Familienführung um 14 und 16 Uhr durch das alte Schulhaus eingeladen. Im Kräutergarten gibt es von 14 bis 16 Uhr mit selbst gemachten Brötchen aus dem Ofen und frischer Kräuterbutter auch Kulinarisches zu entdecken.

Archäologisches Museum

Im Archäologischen Museum tauchen Besucherinnen und Besucher in das Pforzheim der Römerzeit vor 2000 Jahren ein und lernen die antike Stadt kennen. Das Museum zeigt die frühesten Spuren der Stadtgeschichte und konzentriert sich vor allem auf die römische Vergangenheit Pforzheims. Von 10 bis 12 Uhr sind Kinder eingeladen, mit dem Entdecker Lucius auf den Spuren der Romer zu wandeln. Eine Führung für Erwachsene findet um 11 und 15 Uhr mit Dr. Erich Kraut statt. Auch sinnlich wird Geschichte im Archäologischen Museum erfahrbar: Von 11 bis 16 Uhr gibt es römische Snacks zum Probieren sowie um 13 Uhr eine kulinarische Führung zum Thema „Römische Küche“. Ein weiterer Programmpunkt ist das Kamishibai-Erzähltheater zur Geschichte der Göttin Venus um 12 Uhr und 15.30 Uhr. Mit dem „AMP Diary“ geht es auf eine digitale Tour durch das Museum von 13 bis 15 Uhr.

Pforzheim Galerie

Die Pforzheim Galerie präsentiert insbesondere Werke regionaler und südwestdeutscher Kunst aus der städtischen Sammlung. Die aktuelle Ausstellung „Zwischen Zeiten. Kunst aus Pforzheim 1900 bis 1950“ lädt dazu ein, eine Generation von Künstlerinnen und Künstlern zu entdecken, die zwischen Kaiserreich, Weltkriegen und Diktatur ihre eigene Sprache fand. Kuratorin Christina Klittich führt um 15 Uhr durch die Ausstellung. Bei einer kreativen Mitmachaktion können Kinder und Familien herausfinden, wie eine ideale Stadt aussehen könnte und wie sie sich diese vorstellen.

Museum Johannes Reuchlin

Auf vier Ebenen beleuchtet das Museum Herkunft, Leben, Werk und Wirken des Pforzheimer Humanisten Johannes Reuchlin. In einer religiös bewegten Zeit warb er als Anwalt für Toleranz und Menschenrechte für die Freiheit von Religion und Kultur. Eine Führung um 13 Uhr von Christina Klittich lädt dazu ein, Reuchlin neu kennenzulernen.

DDR-Museum

Das DDR-Museum bietet Führungen durch seine Dauerausstellung um 12, 14 und 16 Uhr an und eröffnet Einblicke in den Alltag einer vergangenen Zeit. Dabei wird das Thema Demokratie besonders hervorgehoben und regt zur Auseinandersetzung mit unserer Gegenwart an.

Haus der Landsmannschaften

Das Museum Haus der Landsmannschaften erzählt die Geschichte der Heimatvertriebenen und zeigt aktuell die Ausstellung „Seedienst Ostpreußen“.

Kunstverein im Reuchlinhaus 

Die Meisterschülerinnen und -schüler der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe sind mit ihrer Ausstellung „TOP_0026. Meisterschüler:innen“ zu Gast im Pforzheimer Kunstverein und präsentieren Begegnungen mit verschiedenen Positionen zeitgenössischer bildender Kunst. Zwischen 10 und 17 Uhr sind die Künstlerinnen und Künstler vor Ort und laden zur Kuratorinnenführung um 12 Uhr ein. Es finden Aktivierungen, Gespräche und performative Beiträge statt.

Galerie Brötzinger Art

Die Ausstellung in der Galerie Brötzinger Art zeigt Malerei, Bildhauerei und Grafik in einem gemeinsamen Raumkonzept. Unterschiedliche Medien treten nicht nebeneinander auf, sondern reagieren aufeinander. Bilder öffnen und versperren Räume, Skulpturen setzen Widerstände, grafische Strukturen durchziehen den Raum wie Linien eines Koordinatensystems. Eine Führung durch die Ausstellung findet um 15 Uhr statt. 

Das vollständige Programm kann unter folgendem Link abgerufen werden:

www.pforzheim.de/museumstag