Innerhalb von drei Monaten wurde ein Projekt im NWT Unterricht des Schiller-Gymnasiums Pforzheim in Kooperation mit dem Sachgebiet Smart City der Stadt Pforzheim und DigitalSchoolStory durchgeführt. Im Mittelpunkt stand die Frage: Wie lassen sich abstrakte Daten, Sensorik und Digitalisierung so vermitteln, dass sie junge Menschen wirklich erreichen? Den Abschluss bildete die feierliche Übergabe der Zertifikate am 4. Februar. „Digitale Kompetenzen sind heute eine Grundvoraussetzung für gesellschaftliche Teilhabe, Ausbildung und Beruf“, betont Bürgermeister Frank Fillbrunn, der im Rahmen der Veranstaltung die Zertifikate an die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler überreichen wird. „Projekte wie DigitalSchoolStory zeigen eindrucksvoll, wie zeitgemäße Bildung aussehen kann – praxisnah, kreativ und nah an der Lebenswelt junger Menschen.“
Im Rahmen des Projekts setzten sich Schülerinnen und Schüler intensiv mit dem Thema Sensorik und städtische Daten auseinander. Sie arbeiteten mit realen, öffentlichen Daten aus dem Stadtgebiet Pforzheim, analysierten diese, stellten Zusammenhänge her und entwickelten daraus eigene Social-Media-Kurzvideos, um komplexe Inhalte verständlich und kreativ aufzubereiten. „Wenn junge Menschen lernen, komplexe Themen selbst zu durchdringen und in ihren eigenen Worten zu erklären, entsteht echtes Verständnis. Genau darin liegt die Stärke dieses Projekts: Die Schülerinnen und Schüler erleben, dass ihr Denken, ihre Perspektive und ihre Stimme zählen“, so Nina Mülhens, Mitgründerin und Geschäftsführerin DigitalSchoolStory.
Das Projekt am Schiller-Gymnasium zeigt beispielhaft, wie Bildung, Digitalisierung und Stadtentwicklung erfolgreich zusammengedacht werden können. Pforzheim setzt damit ein starkes Zeichen für eine generationenübergreifende, verantwortungsvolle und gemeinsam gestaltete digitale Zukunft.
Abschlussveranstaltung
Die Abschlussveranstaltung wurde von Nina Mülhens, Geschäftsführerin von DigitalSchoolStory, moderiert. Zudem gaben die Schulleitung Maximilian Weigl, Projektlehrerin Kristin Ehrler und Stephan Siegert von Smart City Pforzheim einen Einblick in die Frage, wie Bildung und Digitalisierung künftig zusammengedacht werden können. Höhepunkt des Abends war die Präsentation der von den Schülerinnen und Schüler produzierten Videos, die die Vielfalt der Themen und Perspektiven sichtbar machten. Im anschließenden Panel-Talk „Wie lernen wir in Zukunft?“ diskutierten Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte, Projektverantwortliche und Vertreter der Smart City gemeinsam über Chancen und Herausforderungen digitalen Lernens, kreativer Lernformate und die Rolle von Daten im Alltag. Die Zertifikate, die im Anschluss durch den Bürgermeister überreicht wurden, würdigen das Engagement, die Teamarbeit und die erworbenen digitalen Kompetenzen der Teilnehmenden. Zudem können sie bei Praktikums- oder Ausbildungsbewerbungen genutzt werden.
Teil der Smart City Strategie
Das Projekt DigitalSchoolStory ist in die städtische Smart-City-Strategie „Gemeinsam.Pforzheim.Smart“ eingebettet ist. Die Strategie verfolgt das Ziel, Digitalisierung transparent, inklusiv und verständlich zu gestalten. Ein zentraler Baustein ist dabei die Förderung von Datenkompetenz – insbesondere bei jungen Menschen, die nicht nur Nutzende, sondern Gestalterinnen und Gestalter der digitalen Stadt von morgen sind.
