Ab Freitag, 30. Mai, verwandelt die Künstlerin Annina Sarantis den Projektraum „POLKA“ in der Dillsteiner Straße 16 in ein begehbares Kunstwerk. Dieses hat sie eigens für den Ort, in direkter Auseinandersetzung mit seiner Architektur und dem umgebenden Stadtraum, geschaffen. Die Vernissage ist am Freitag, 30. Mai, um 20 Uhr.
Mit „ECHO ECHO“ präsentiert der Freundes- und Förderkreis der Pforzheim Galerie e. V. die zweite Ausgabe seines Kunstwettbewerbs. In diesem Jahr fördert der Preis gezielt junge Künstlerinnen unter 35 Jahren. Unterstützt durch das Kulturamt Pforzheim wurde der Preis 2025 erneut an eine herausragende Position aus dem zeitgenössischen Kunstkontext vergeben. Die Wahl der Jury fiel einstimmig auf Annina Sarantis, deren künstlerische Praxis sich zwischen Zeichnung, Papierplastik und installativer Raumaneignung bewegt. „Annina Sarantis hat die Jury mit ihrer absolut zeitgenössischen Bildsprache jenseits herkömmlicher Gattungsbegriffe und ihrer Fähigkeit, Räume zu bespielen, überzeugt“, so Regina M. Fischer, erste Vorsitzende des Freundes- und Förderkreises der Pforzheim Galerie e. V. Ihre Arbeiten loten Grenzen zwischen Fläche und Volumen, Konkretem und Abstraktem aus – stets mit einem forschenden Blick auf die Widersprüche menschlicher Wahrnehmung. „Meine Arbeiten sind immer Echos vorheriger Arbeiten“, nimmt die Künstlerin Bezug zum Titel der Ausstellung.
„Dank des großen Schaufensters des ‚POLKA‘ wird die Installation auch außerhalb der Öffnungszeiten sichtbar sein und damit zum kommunikativen Impuls im öffentlichen Raum – ein echtes ‚Echo‘ zwischen Kunst und Stadt“, freut sich Kulturamtsleiterin Angelika Drescher.
Bei der Vernissage am Freitag, 30. Mai, haben die Besuchenden nicht nur die Gelegenheit, einen ersten Blick auf das neu entstandene Werk zu werfen, sondern können auch der Künstlerin im Gespräch mit dem Kurator Thomas Olze persönlich begegnen. Die Veranstaltung ist kostenfrei. Für das leibliche Wohl sorgt Gentlemens Blend.
