Spirituoso
6. Sinfoniekonzert der Badischen Philharmonie Pforzheim mit Werken von Cherubini, MacMillian und Mendelssohn Bartholdy
Luigi Cherubini
Sinfonie D-Dur, ParC 54
James MacMillian
Veni, veni, Emmanuel, Konzert für Schlagzeug und Orchester
Felix Mendelssohn Bartholdy
Sinfonie Nr. 4, A-Dur, op. 90, „Italienische“
Es ist seine einzige Sinfonie, denn Luigi Cherubini wollte nach 1815 nicht mit Beethoven konkurrieren. Wenn man sie hört, bedauert man es. Auch Cherubini ging von Haydns Sinfonien aus, aber dann in eine andere Richtung: Nach einer langsamen Einleitung folgt ein Feuerwerk an brillanten Themen und glanzvoll gesteigerten Reprisen, die sich mit wunderbar gesanglichen Melodien abwechseln. Diese Sinfonie von Cherubini dirigierte Mendelssohn, der ein großer Bewunderer des Florentiners war. Zum Inbegriff der „Italianità“ im Konzertsaal ist hingegen der hell instrumentierte und schwungvolle Anfang von Mendelssohns 4. Sinfonie geworden. Mit einer getragenen Melodie, die wohl eine religiöse Prozession darstellen soll, beginnt der zweite Satz: Mendelssohn ließ sich dazu von päpstlichen Zeremonien in Rom inspirieren. Wie Cherubini ist James MacMillian vom Katholizismus geprägt: Teilen seines Konzerts für Schlagzeug und Orchester liegen der Adventshymnus „Veni, veni, Emmanuel“ zugrunde. Der solistische Part ist hochvirtuos: Tam-Tams, zwei Snare Drums, Congas, Timbales, Gongs, Woodblocks und Marimba sind zu hören. Auch in dieser Sinfoniekonzertreihe dürfen wir uns wieder auf eine:n Preisträger:in des internationalen ARD-Musikwettbewerbs freuen. Jonas Alber ist einer der erfolgreichen Dirigenten seiner Generation.
Weitere Infos
Besetzung
Preisträger:in des internationalen ARD-Musikwettbewerbs 2026
Musikalische Leitung Jonas Alber
Badische Philharmonie Pforzheim
