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La bohème

Oper von Giacomo Puccini | Libretto von Giuseppe Giacosa und Luigi ­Illica nach vier Bildern aus Henri ­Murgers „Scènes de la vie de bohème“. In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

In der kalten Pariser Winterluft entspinnt sich eine Geschichte über ­Liebe, Freundschaft und das Ringen zwischen jugendlichen Zukunfts­träumen und einer ernüchternd leeren Speisekammer. Rodolfo lernt seine Nachbarin Mimì kennen. Umgeben von einem Kreis junger Künstler, die das Leben trotz Armut genießen, lieben, trennen und versöhnen sich die beiden – genauso wie Musetta und Marcello. Doch wie der flüchtige Glanz eines Winterabends am Kamin, verblasst auch die gemeinsame Zukunft: Mimì ist unheilbar krank! 

Den nostalgischen Ton des Librettos setzte der Komponist in eine oft üppig schwelgerische Partitur um, mit lyrischen Duetten und Ensem­bles. Ihm gelingt es mit feinster orchestraler Farbgebung, verschiedene soziale Milieus und den Überschwang jugendlicher Liebe musikalisch einzufangen. Das Werk ist voller weltberühmter Melodien wie Rodolfos „Che gelida manina“ oder Mimìs „Mi chiamano Mimì“. Musettas ­Walzer sprüht vor koketter Lebensfreude. Die Kritiker sahen nach dem Erfolg von „La bohème“ in Puccini den legitimen Nachfolger Giuseppe Verdis. „Ich kenne niemanden, der das Paris um 1830 so gut beschrieben hat wie Puccini in ,La bohème‘“, schrieb Claude Debussy.
 

Weitere Infos

Besetzung

Musikalische Leitung Daniel Inbal 
Inszenierung Ini Gerath 
Ausstattung Steven Koop
Dramaturgie Carlo Mertens