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Städtepartnerschaft sportlich erlebt

Pforzheimer Delegation besucht Tschenstochau

Erster stellvertretender Bürgermeister Tschenstochaus Zdzisław Wolski empfängt Andreas Michaelis (6. von links) und Svenja Rayker (3. von rechts) im Rathaus.
© Stadt PforzheimFoto: Łukasz Kolewiński

Auf Einladung der polnischen Partnerstadt liefen zwei Pforzheimer am 13. September beim Tschenstochau-Lauf mit. Svenja Rayker vom Laufteam Rennwerk Pforzheim und Andreas Michaelis vom TV 1834 Pforzheim kehrten mit starken Ergebnissen und vielen Eindrücken zurück. Ihr Aufenthalt vom 10. bis 14. September bot vielfältige Einblicke in die Partnerstadt und Gelegenheit zum Austausch.

Die Stadtverwaltung Tschenstochau empfing die Pforzheimer Sportler herzlich. Zum Programm gehörte ein Besuch im Rathaus, wo der stellvertretende Bürgermeister Zdzisław Wolski die Gäste begrüßte. Im Gespräch ging es um aktuelle kommunale Herausforderungen. Dabei zeigte sich, dass Pforzheim und Tschenstochau trotz unterschiedlicher Bedingungen ähnliche strukturelle Probleme haben. 

Das kulturelle Programm bot weitere Einblicke in die Partnerstadt. Die Gäste besuchten Museen und das polnische Nationalheiligtum Jasna Góra. Kulinarisch genossen sie Spezialitäten wie Pierogi und Żurek. Ein Höhepunkt war der Besuch eines Heimspiels von Raków Częstochowa, das in der höchsten polnischen Liga spielt und 2023 Meister wurde. Die Pforzheimer verfolgten den 2:1-Sieg gegen Motor Lublin im Stadion. Am nächsten Tag stand ein Ausflug nach Łódź an. 

„Wir hatten wunderbare Tage in Tschenstochau. Besonders der Lauf am Sonntag war für uns natürlich das Highlight. Auch dieser war rundum perfekt organisiert und ich denke, wir konnten Pforzheim bestens vertreten“, berichtet Svenja Rayker.

Erfolgreich auf der Laufstrecke
Für die Pforzheimer Sportler verlief der 16. Tschenstochau-Lauf erfolgreich. Andreas Michaelis erreichte in 34:24 Minuten den achten Platz der Gesamtwertung und den zweiten in seiner Altersklasse. „Mit toller Streckenführung durch das Stadtzentrum hat sich der Lauf zu einem Treffpunkt nationaler Spitzenläufer entwickelt. Über 1.000 Teilnehmer waren am Start, darunter einige sehr gute Läufer. Umso mehr freue ich mich über meinen Erfolg“, sagt Andreas Michaelis. Svenja Rayker lief mit 39:51 Minuten erstmals unter 40 Minuten und stellte eine persönliche Bestzeit auf. „Auch ich hatte einen perfekten Tag erwischt und durfte mich über den 3. Platz bei den Frauen und den Sieg in meiner Altersklasse freuen.“ 

Neben den Pforzheimern war eine Delegation aus Altötting in Tschenstochau. Die deutschen Gäste nutzten die Tage rund um den Wettkampf zum Austausch und persönlichen Kennenlernen. Ein besonderer Dank gilt der Stadtverwaltung Tschenstochau und allen Beteiligten für die herzliche Gastfreundschaft, das abwechslungsreiche Programm und die hervorragende Organisation. „Ich kann nicht genug würdigen, wie gut wir betreut und versorgt wurden und wie gastfreundlich alle waren“, so Svenja Rayker.