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Künstlerin Maja Hürst stellt Mural im Herbst fertig

Durch witterungsbedingte Unterbrechungen und Evakuierung

Von Donnerstag, 14. Mai, bis Montag, 25. Mai, arbeitete die Künstlerin Maja Hürst an einem Mural am Gebäude Ecke Kreuzstraße 10 / Calwer Straße. Aufgrund witterungsbedingter Unterbrechungen und der Evakuierung im Rahmen der Bombenentschärfung am 17. Mai konnte sie ihr Werk in der geplanten Zeit nicht vollständig fertigstellen. Im Herbst wird sie erneut nach Pforzheim kommen und das Mural beenden. „Die bisher entstandenen Arbeiten geben bereits einen Eindruck von der künstlerischen Handschrift von Maja Hürst“, so das Kulturamt in einer Stellungnahme. „Wir freuen uns daher auf die Fertigstellung des Projekts im Herbst.“

Das Wandbild stellt ein Glücksarmband/ Charm Bracelet dar. Ausgangspunkt dafür ist die Fassade selbst. Hürst verwendete dabei die bereits vorhandene Regenrinne wie eine Kette, die sich über das Gebäude zieht. Daran reihen sich verschiedene Anhänger, die die Fenster an der Hausfassade mit in das Kunstwerk einbeziehen. 
Die Künstlerin trug die Formen zunächst mit Stuck auf den rauen Untergrund auf und bemalte sie anschließend. So entstanden verschiedene Strukturen, Oberflächen und Farben, die die einzelnen Elemente des Glücksarmbands hervorheben.

Hintergrund
Auf Einladung des Kulturamts war Maja Hürst mit ihrem künstlerischen Universum „TIKA“ zu Gast in Pforzheim. Zunächst stellte sie sich und ihre Arbeiten in der Ausstellung "MANUALISTIKA" im "KULTURRAUM" vor, bevor sie mit der Erstellung ihres Fassadenkunstwerks begann. Hierbei begleitete sie die Kuratorin Regina Fischer.