Am Freitag, 23. Oktober 2026, laden die Stadt Pforzheim und der Enzkreis zu einer gemeinsamen Bürgerinformationsveranstaltung zum Projekt „Neubau Campus Buckenberg“ ein. Die Veranstaltung beginnt um 17 Uhr im Bürgerhaus Buckenberg-Haidach, Marienburger Str. 18, und wird von Pfarrer Hans Gölz-Eisinger moderiert. Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen. Eine vorherige Anmeldung ist nicht notwendig. Ziel der Veranstaltung ist es, transparent über das Projekt zu informieren und mit den Menschen im Stadtteil ins Gespräch zu kommen. Gegenwärtig prüfen Stadt und Enzkreis die Voraussetzungen dafür, neben der bestehenden Buckenbergschule zwei Schulen neu zu bauen: die Bohrainschule in Trägerschaft der Stadt Pforzheim und die Gustav-Heinemann-Schule in Trägerschaft des Enzkreises. Die Bohrainschule ist ein Sonderpädagogisches Bildungs- und Beratungszentrum mit dem Förderschwerpunkt Lernen. An der Gustav-Heinemann-Schule werden Kinder und Jugendliche mit dem Förderschwerpunkt Geistige Entwicklung sowie Körperliche und motorische Entwicklung unterrichtet. Gemeinsam mit der Buckenbergschule könnten die beiden Schulen künftig so den Campus Buckenberg bilden.
Oberbürgermeister Peter Boch und Landrat Bastian Rosenau begrüßen zu Beginn der Veranstaltung die Gäste. Anschließend stellen Stadt und Enzkreis den aktuellen Stand, Rahmenbedingungen sowie die Ziele und den weiteren Zeitplan des Projekts vor. Auch die beteiligten Schulen kommen zu Wort. Im Mittelpunkt stehen die benötigten Flächen, die grundsätzliche Machbarkeit des Vorhabens sowie die möglichen Auswirkungen auf den Verkehr und den Stadtteil. Die Bürgerinnen und Bürger haben Gelegenheit, Fragen zu stellen und ihre Anregungen einzubringen. An der Veranstaltung nehmen außerdem die Erste Landesbeamtin des Enzkreises, Dr. Hilde Neidhardt, Pforzheims Schulbürgermeister Frank Fillbrunn, Baubürgermeister Tobias Volle sowie der Schuldezernent des Enzkreises, Frank Stephan, teil.
Eine Projektkommission mit Vertreterinnen und Vertretern der Stadt Pforzheim, des Enzkreises und der politischen Gremien von Stadt und Kreis hat in den vergangenen Monaten zentrale Rahmenbedingungen beleuchtet und Empfehlungen für das weitere Vorgehen erarbeitet. Dabei ging es unter anderem um die Bedarfe der Schulen, Inklusion, die Schulentwicklungsplanung, die Finanzierung sowie um Verkehr und Mobilität. Vor der Sommerpause haben die zuständigen Gremien mehrheitlich beschlossen, das Projekt und die Arbeit der Projektkommission fortzuführen. Damit ist allerdings noch keine Entscheidung über den Bau des Campus gefallen. Derzeit werden die Grundlagen für einen möglichen Planungsbeschluss erarbeitet, der im ersten Quartal 2027 in die politischen Gremien eingebracht werden soll.