Jugendrathaus: Schulklassen zu Besuch
Im Juli 2026 fand zum vierten Mal das “Jugendrathaus” im Großen Sitzungsaal statt. Beim Jugendrathaus haben junge Menschen die Möglichkeit, das Rathaus besser kennenzulernen und mit einem der Pforzheimer Bürgermeister ins Gespräch zu kommen.
Der Auftakt fand im Frühjahr 2025 mit dem Ersten Bürgermeister Dirk Büscher statt. An drei weiteren Terminen stellten sich dann Baubürgermeister Tobias Volle, Sozialbürgermeister Frank Fillbrunn und Oberbürgermeister Peter Boch den Fragen von Schülerinnen und Schülern. In offener Atmosphäre konnten die Jugendlichen ihre Anliegen vorbringen und erfuhren aus erster Hand, wie politische Entscheidungen in Pforzheim getroffen werden.
Schülerinnen und Schüler der Insel-Realschule, Otterstein-Realschule, Ludwig-Erhard-Schule und Waldorfschule Pforzheim nutzen die Gelegenheit, einen Blick hinter die Kulissen der Stadtverwaltung zu werfen und eigene Ideen für ihre Stadt einzubringen. Auch Mitglieder des Jugendgemeinderats waren dabei und gestalteten die Workshops mit.
Der Tag startete mit einer Rallye durch das Rathaus. Bei ihrer Entdeckungstour durch verschiedene Verwaltungsgebäude lernten die Teilnehmenden verschiedene Ämter und Aufgaben der Stadt Pforzheim kennen. Danach hatten die Schülerinnen und Schüler Zeit, sich mit ihrer Stadt zu beschäftigen: Welche Themen bewegen Jugendliche? Welche Fragen haben sie an die Stadtpolitik?
Busverbindungen, öffentliche Sportflächen und eine lebendige Innenstadt
Dabei kamen ganz unterschiedliche Themen zur Sprache. Die Jugendlichen wünschten sich unter anderem bessere Busverbindungen, außerdem weniger Leerstand, mehr Grünflächen und Sitzmöglichkeiten in der Innenstadt. Auch öffentlich zugängliche Sportflächen wie Bolzplätze oder Calisthenics-Anlagen waren ein wichtiges Thema. Für Frust sorgen vor allem überfüllte Busse zu Stoßzeiten und nicht funktionierende Anzeigen an Bussen und Haltestellen.
Nicht jedes Anliegen kann dabei von der Stadt Pforzheim gelöst werden - wie zum Beispiel die Abschaffung bestimmter Schulfächer oder die Dönerpreise. Umso wichtiger ist es, gemeinsam herauszufinden, was möglich ist und wo die Stadt etwas verändern kann.
Wir bedanken uns bei den Teilnehmenden und ihren Lehrkräften für ihren Besuch!




