Büchenbronn – Konzert des SWDKO
Mozarts Divertimento D-Dur KV 136 eröffnet den Abend mit jugendlicher Leichtigkeit und klarer klassischer Eleganz. Bei Schuberts Arpeggione-Sonate tritt das Violoncello als erzählende Stimme hervor: kantabel, lyrisch und von tiefer Melancholie durchzogen.
Vier Werke, vier musikalische Blickwinkel – und doch verbindet sie ein gemeinsamer Klangraum.
Mozarts Divertimento D-Dur KV 136 eröffnet den Abend mit jugendlicher Leichtigkeit und klarer klassischer Eleganz. Bei Schuberts Arpeggione-Sonate tritt das Violoncello als erzählende Stimme hervor: kantabel, lyrisch und von tiefer Melancholie durchzogen.
Auch Mendelssohns Lied ohne Worte lässt das Violoncello singen – eine Musik von poetischer Innigkeit, in der Melodie und Atem beinahe verschmelzen.
Mit Borodins Quartett in D-Dur, hier als Kammersinfonie für Streichorchester, weitet sich schließlich der Klang. Warm, weit und von russischer Klangpoesie getragen, führt dieses Werk den Abend zu einem leuchtenden Abschluss.
Michael Wehrmeyer Michael Wehrmeyer, geboren 2002 in Berlin, studiert Violoncello bei Wolfgang Emanuel Schmidt in Weimar und ist Akademist der Berliner Philharmoniker. Er gewann den 2. Preis sowie drei Sonderpreise beim Budapest International Cello Competition und 2023 ein Stipendium des Deutschen Musikwettbewerbs. Als Solist konzertierte er u. a. mit dem Ungarischen Staatsorchester und dem Südwestdeutschen Kammerorchester Pforzheim.
