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Stadtwald bekommt 1.109 Bäume für 1.109 Kinder

Alle Jahre wieder, kommt das Pforzheimer Jahrgangswäldle

Mit sichtbarer Freude und spürbarem Stolz eröffneten Oberbürgermeister Peter Boch und Umweltbürgermeister Tobias Volle das diesjährige Pforzheimer Jahrgangswäldle im Stadtwalddistrikt Klapfenhardt mit 1.109 Jungbäumen. Zusammen mit den Mitarbeitenden der Forstverwaltung setzten beide jeweils einen Setzling in die Erde – eine Aktion, die in Pforzheim längst zur geschätzten Tradition geworden ist. Für jedes im Jahr 2024 in Pforzheim geborene Kind pflanzte die Stadt einen Baum. So entstand das diesjährige Jahrgangswäldle. Diese Aktion findet bereits zum fünften Mal statt.

„Die Eröffnung des Jahrgangswäldle ist für mich jedes Jahr ein besonderer Moment“, betonte Boch. „Es zeigt auf wunderschöne Weise, wie eng die Entwicklung unserer Stadt mit dem Schutz und der Pflege unserer Natur verbunden ist. Jedes Kind, das bei uns geboren wird, hinterlässt einen grünen Fußabdruck für die Zukunft.“ Der Oberbürgermeister hob hervor, wie wichtig es ihm sei, bereits den jüngsten Pforzheimerinnen und Pforzheimern einen Beitrag zum Klimaschutz zu widmen – und gleichzeitig ein lebendiges Zeichen für Hoffnung, Wachstum und Gemeinschaft zu setzen.

In diesem Jahr wurden 1.109 junge Bäume gepflanzt – genau so viele, wie Pforzheimer Kinder im vergangenen Jahr zur Welt gekommen sind. Für Bürgermeister Volle ist diese Zahl mehr als nur eine Statistik: „Jeder dieser kleinen Bäume steht für ein neues Leben in unserer Stadt. Und wir als Stadtgesellschaft tragen gemeinsam Verantwortung dafür, dass sowohl diese Kinder als auch die Natur in eine gute Zukunft hineinwachsen können.“

Das Jahrgangswäldle, das sich bereits zum fünften Mal wiederholt, ist inzwischen ein fester Bestandteil des städtischen Engagements für Nachhaltigkeit, Klimaschutz und Umweltbildung. Die Aktion wurde unter der Leitung der städtischen Forstverwaltung sorgfältig vorbereitet. Deren Abteilungsleiter Mario Seefelder erläuterte: „Auf dieser Fläche standen vormals Eschen, die leider dem Eschentriebsterben zum Opfer gefallen sind. Diese Fläche musste somit geräumt werden.“ Die neue Pflanzung gibt dem Wald nun die Chance auf einen stabilen, artenreichen Neuanfang. Gepflanzt wurden überwiegend Traubeneichen, gefolgt von Elsbeeren und Feldahorn, Spitzahorn und Winterlinden.

„Hier entsteht auch in diesem Jahr wieder eine neue, klimaangepasste Waldgeneration. Wir freuen uns sehr, dass heute neben Oberbürgermeister Peter Boch, der das Projekt bereits begleitet, seit es ins Leben gerufen wurde, auch unser Umweltbürgermeister Tobias Volle mit dabei sein kann“, ergänzte der zuständige Forstrevierleiter Hans-Michael Schmitt.