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Stadt veranstaltet vierte Blumenkasten-Pflanzaktion

Für mehr Artenvielfalt und Farbe in der Stadt

Am Mittwoch, 20. Mai, lädt das Amt für Umweltschutz der Stadt Pforzheim in Kooperation mit dem Stadtmuseum von 14 bis 16 Uhr wieder zu einer gemeinsamen Pflanzaktion ein. Bürgerinnen und Bürger können mit ihren Blumenkästen in den idyllischen Kräutergarten des Stadtmuseums kommen und diese dort mit insektenfreundlichen Pflanzen und torffreier Erde, gesponsert vom Amt für Umweltschutz, begrünen. Ziel ist es, zur innerstädtischen Artenvielfalt in Pforzheim beizutragen und gleichzeitig mehr blühendes Grün in die Stadt zu bringen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Teilnehmende benutzen bitte den Eingang in der Kirchenstraße. Pro Haushalt können maximal zwei leere Blumenkästen mitgebracht werden.

Umweltbürgermeister Tobias Volle wird die Aktion wieder eröffnen und ist bereits gespannt auf die bunten Blumenkästen: „Ich freue mich, dass diese Pflanzaktion inzwischen zu einer guten Tradition geworden ist und bereits zum vierten Mal im Kräutergarten des Stadtmuseums stattfindet. So können alle etwas dazu beitragen, dass Pforzheim viele grüne Trittsteine für die Artenvielfalt bekommt. Das ist ein sichtbarer Beitrag, um unsere Stadt insektenfreundlicher und klimaangepasster zu machen.“ Alle Bürgerinnen und Bürger seien deshalb eingeladen, aktiv zu werden. 

Schmetterlingen, Wildbienen und anderen Insekten fehlt es in der Stadt oft an geeigneten Nistmöglichkeiten und Unterschlupf. Dafür braucht es Pflanzen, die viel Pollen und Nektar bieten, bis in den Herbst hinein blühen und natürliche Nistplätze sind. Bei der Veranstaltung gibt es weitere Informationen und Tipps zur Begrünung am Haus und im Garten sowie zu Pforzheims neuem Förderprogramm „Grün mal drei“. Gerade junge Familien mit ihren Kindern sind eingeladen, einfache Nist- und Rankhilfen zu basteln, die sie dann zusammen mit den bepflanzten Blumenkästen nach Hause nehmen können. 

Die Pflanzaktion findet im Rahmen des Projekts „Vom Stadtmuseum zum Museumscampus“ statt, bei dem sich das Museumsareal als Ort der Bildung für nachhaltige Entwicklung öffnet.