Hochmoderne Solarleuchten erhellen den Fuß- und Schulweg in der Verlängerung der Kreuzsteinallee Richtung Kepler-Gymnasium. Insgesamt acht der innovativen Leuchten wurden entlang des Weges installiert, der schließlich in die Redtenbacherstraße mündet. Ziel der Maßnahme, für die das städtische Grünflächen- und Tiefbauamt sowie das Gebäudemanagement verantwortlich zeichnen, ist es, die Sicherheit und Aufenthaltsqualität für Fußgängerinnen und Fußgänger – insbesondere für Schülerinnen und Schüler – deutlich zu verbessern.
Die Straßenlampen werden vollständig autark betrieben: Jede Leuchte verfügt über eine Photovoltaikzelle, mit der tagsüber Strom erzeugt und in einem Akku gespeichert wird, der im Fundament des Masts verbaut ist. Die Speicherkapazität ist so ausgelegt, dass die Lampen auch bei mehreren aufeinanderfolgenden sonnenarmen Tagen zuverlässig funktionieren und bis zu sieben Tage ohne erneute Ladung betrieben werden können. Gesteuert wird die Beleuchtung über Bewegungssensoren. Bei Einbruch der Dunkelheit beziehungsweise über eine Rundsteueranlage werden alle Lampen aktiviert und leuchten dann mit circa 30 Prozent ihrer Lichtleistung. Betritt eine Person den von den Lampen erfassten Bereich, schalten jeweils drei benachbarte Leuchten automatisch auf volle Lichtleistung und „begleiten“ die Person auf dem Weg mit einer bedarfsgerechten, dynamischen Ausleuchtung. Ein wesentlicher Vorteil der Solarleuchten liegt in ihrer netzunabhängigen und klimafreundlichen Betriebsweise. Durch den Einsatz erneuerbarer Energie verursachen sie im laufenden Betrieb keine CO₂-Emissionen und leisten damit einen Beitrag zu einer nachhaltigen und ressourcenschonenden Stadtinfrastruktur. Gleichzeitig erhöhen sie die Ausfallsicherheit der Beleuchtung, da sie auch bei Stromausfällen weiterhin funktionieren.
Auch bei der Installation bieten die Solarleuchten klare Vorteile: Da kein Anschluss an das Stromnetz erforderlich ist, beschränkt sich der bauliche Eingriff auf ein punktuelles Fundament. Aufwendige Kabeltrassen und Tiefbauarbeiten entfallen. Dadurch konnten die Eingriffe in den Boden und die Umgebung am Kepler-Gymnasium auf ein Minimum reduziert werden. Zudem lassen sich im Vergleich zu herkömmlich betriebenen Straßenlampen rund 20 Prozent der Kosten einsparen.
