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Jugendliche gestalten gemeinsam die Zukunft der Stadt Pforzheim

Workshop „Jugend gestaltet Zukunft: Eure Ideen für ein gerechtes und soziales Pforzheim“

Auf dem Bild sind Jugendliche zu sehen, die um einen Tisch sitzen und stehen und ein Bild malen.
Jugendliche und junge Erwachsene, mit und ohne Behinderung, setzten sich einen Tag lang mit der Frage auseinander, welche Visionen sie für die zukünftige Entwicklung ihrer Stadt haben.
© Stadt PforzheimFoto: Jessica Ebert

Die Stadt Pforzheim hat am 24. März 2026 zur Zukunftswerkstatt „Jugend gestaltet Zukunft: Eure Ideen für ein gerechtes und soziales Pforzheim“ ins Jugendkulturzentrum Kupferdächle eingeladen. Bei der Veranstaltung setzten sich rund 40 Jugendliche und junge Erwachsene, mit und ohne Behinderung, einen Tag lang mit der Frage auseinander, welche gemeinsamen Visionen sie für die zukünftige Entwicklung ihrer Stadt haben. Abgerundet wurde der Workshop durch Angebote der Anna-Bertha-Königsegg-Schule, des Jugendgemeinderats, des Stadtjugendrings sowie der Koordinierungs- und Fachstelle der Partnerschaft für Demokratie, die in den Pausen unter anderem Popcorn, alkoholfreie Cocktails und kleine Mitmachaktionen anbot.

Die Zukunftswerkstatt ist ein zentraler Baustein der Jugendbeteiligung im Rahmen der Erarbeitung des Sozialentwicklungsplans Inklusiv (SEPI) der Stadt Pforzheim. Mit dem SEPI verfolgt die Stadtverwaltung das Ziel, Lebensqualität, Teilhabe und Chancengerechtigkeit für alle Bürgerinnen und Bürger nachhaltig zu verbessern. Dabei steht ein inklusiver Entwicklungsansatz im Mittelpunkt, der Vielfalt als Stärke versteht und Menschen mit unterschiedlichen Lebensrealitäten aktiv in Planungsprozesse einbezieht. Indem in unterschiedlichen Beteiligungsformaten die Bedürfnisse, Erfahrungen und Zukunftsvorstellungen ganz unterschiedlicher Zielgruppen einfließen, soll ein möglichst umfassendes Gesamtbild gewonnen werden.

Unter professioneller Anleitung benannten die Teilnehmenden, darunter Schülerinnen und Schüler von neun Schulen sowie Studierende und Auszubildende, zunächst zentrale Herausforderungen aus ihrer Perspektive. Dabei wurden zum Beispiel die gefühlte Sicherheit, hohe Lebenshaltungs- und Wohnkosten sowie fehlende kostenfreie Freizeitangebote und konsumfreie Treffpunkte für junge Menschen genannt. Darauf aufbauend entwickelten die Jugendlichen kreative Zukunftsvisionen für Pforzheim und formulierten konkrete, realisierbare Maßnahmen.

In ihren Zukunftsbildern entwerfen die Teilnehmenden Pforzheim als eine moderne, grüne Stadt, in der insbesondere Menschen in schwierigen Lebenslagen, etwa bei Abhängigkeit oder Wohnungslosigkeit, Unterstützung finden. Ein zentrales Anliegen der Teilnehmenden ist es, dass Hilfs- und Unterstützungsangebote für Jugendliche, Familien und sozial benachteiligte Menschen besser bekannt sind und genutzt werden.

„Durch das inklusive Format der Zukunftswerkstatt konnten die Jugendlichen gemeinsam ein Stück Zukunft gestalten – unabhängig von ihren persönlichen Voraussetzungen. Ihre Ideen für die Weiterentwicklung der Stadt haben mich sehr begeistert,“ so Mohamed Zakzak, Inklusionsbeauftragter der Stadt Pforzheim.