Zum Inhalt springen
  • Wenige Schleierwolken: 11-25% 31 °C
  • Kontrast
  • Leichte Sprache

Geschichte der LSBTIA-Emanzipationen und ihr Echo in Pforzheim – mit Blicken in den Schwarzwald

Vortrag zeigt Pforzheims queere Geschichte

Dr. Klara Deecke (Stadtarchiv Pforzheim), Dr. Christian Könne und Caleb Davis (Queer Space/CSD Pforzheim bei Spotlight Pforzheim e.V.) (von links) © Foto: Stadt Pforzheim, Andrea Binz-Rudek
Dr. Klara Deecke (Stadtarchiv Pforzheim), Dr. Christian Könne und Caleb Davis (Queer Space/CSD Pforzheim bei Spotlight Pforzheim e.V.) (von links) © Foto: Stadt Pforzheim, Andrea Binz-Rudek
© Stadt PforzheimFoto: Stadt Pforzheim

Der Vortrag am 8. Juni 2026 im Stadtarchiv Pforzheim lockte zahlreiche Interessierte sowohl vor Ort als auch online an. Der Mannheimer Historiker Dr. Christian Könne zeichnete die Geschichte der LSBTIA-Emanzipationsbewegungen von den Anfängen im Kaiserreich über die Weimarer Republik bis in die 1970er und 1980er Jahre nach. Er beschrieb das Queere als soziale Bewegungen und machte anschaulich, dass entsprechende Netzwerke, Räume und öffentliche Sichtbarkeit keineswegs nur in Berlin und Köln entstanden: Pforzheim und die südwestdeutsche Region – von Bad Teinach über Calw bis St. Blasien – hatten eine eigene queere Infrastruktur. Die Vielfalt der Orte, Personen und Aktivitäten trat in Könnes freiem und lebendigem Vortrag eindrücklich hervor. Der Vortrag fand im Rahmen der Reihe Montagabend im Archiv in Kooperation mit Queer Space/CSD Pforzheim bei Spotlight Pforzheim e.V. und der Löblichen Singergesellschaft von 1501 Pforzheim statt. Könne arbeitet derzeit an einem Buch zur queeren Stadtgeschichte Pforzheims, das in der Schriftenreihe des Stadtarchivs erscheinen wird.