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Demokratie zum Mitmachen auf dem Pforzheimer Marktplatz

Dein Weg. Deine Stimme. Deine Stadt.

Veranstaltung zur Langen Nacht der Demokratie auf dem Marktplatz
© Stadt Pforzheim Foto: Anne Schneider

Am 1. Oktober fand die Veranstaltung „Dein Weg. Deine Stimme. Deine Stadt. – Demokratie bewegt: Wege durch Pforzheim und darüber hinaus“ auf dem Marktplatz statt und zeigte wie Demokratie erlebbar wird und welchen Beitrag jede und jeder Einzelne für das gesellschaftliche Zusammenleben leisten kann.

Im Rahmen der Langen Nacht der Demokratie waren Bürgerinnen und Bürger eingeladen, sich auf eine interaktive Reise durch ihre Stadt, Europa und unterschiedliche Lebensrealitäten zu begeben.

Zwischen 11 und 16 Uhr nutzten zahlreiche Besucherinnen und Besucher die Gelegenheit, Demokratie aktiv zu erleben, eigene Ideen einzubringen und mit anderen ins Gespräch zu kommen. Begleitet wurden sie dabei von einem eigens entwickelten „Reisepass“, der sie durch die verschiedenen Stationen führte und zum Mitmachen anregte. An insgesamt fünf interaktiven Stationen konnten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit unterschiedlichen Facetten demokratischer Teilhabe auseinandersetzen.

„Die vielen Gespräche, Ideen und Begegnungen auf dem Marktplatz haben eindrucksvoll gezeigt: Demokratie ist keine abstrakte Idee, sondern beginnt im Alltag jedes Einzelnen“, so Susanne Wacker, Beauftragte für Ehrenamt und Bürgerbeteiligung. Anna-Lena Beilschmidt, Leiterin des Geschäftsbereichs Internationales und Engagement der Stadt Pforzheim, zeigte sich erfreut über die Anzahl der Teilnehmerinnen und Teilnehmer: „Dass sich rund 400 Besucherinnen und Besucher unterschiedlicher Altersgruppen und Herkunft aktiv beteiligt haben, ist ein starkes Zeichen für das demokratische Engagement in unserer Stadt.“, so Anna-Lena Beilschmidt, Leiterin des Geschäftsbereichs Internationales und Engagement der Stadt Pforzheim.

Am Startpunkt standen persönliche Erfahrungen und Wünsche im Mittelpunkt. Besucherinnen und Besucher beantworteten Fragen wie „Was bedeutet Demokratie für dich?“ oder „Was würdest du in Pforzheim gerne verändern?“ und hielten ihre Gedanken an einer Fotowand fest. 

An der Station „Pforzheim mitgestalten“ entstand auf einer großen Stadtkarte ein lebendiges Bild der Wünsche und Ideen der Bürgerschaft. Mit Karten, Stickern und Verbindungen auf der Karte machten die Teilnehmenden sichtbar, an welchen Orten Veränderungen gewünscht werden und wie Politik, Verwaltung, Vereine und Bürgerschaft gemeinsam Verantwortung übernehmen können.

Die europäische Dimension demokratischen Handelns wurde an der Station „Verbindungen nach Europa“ erfahrbar. Mithilfe eines Europa-Puzzles und verschiedener Alltagsgegenstände wurde veranschaulicht, wie europäische Entscheidungen das tägliche Leben beeinflussen – von Reisen und Bildung über Handel bis hin zu Umwelt- und Verbraucherschutz.

Besonders eindrücklich war die Station „Unterschiedliche Reisen“, bei der die Besucherinnen und Besucher unterschiedliche Ausgangsbedingungen erhielten und dadurch erfuhren, wie Herkunft, Sprache, finanzielle Möglichkeiten oder persönliche Einschränkungen gesellschaftliche Teilhabe beeinflussen können. Die Station regte zum Nachdenken darüber an, wie Chancengerechtigkeit und Inklusion gefördert werden können.

Den Abschluss bildete die Station „Was uns zusammenhält“. Dort setzten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit den Werten auseinander, die eine demokratische Gesellschaft tragen: Menschenwürde, Freiheit, Gleichheit, Meinungsfreiheit, Solidarität und Mitbestimmung. Gleichzeitig formulierten sie, wo sie selbst aktiv werden möchten und welche Zukunftsideen sie für Pforzheim haben.

Am begleitenden Infostand informierten sich die Gäste über Möglichkeiten des ehrenamtlichen Engagements, der Bürger- und Jugendbeteiligung, europäische Programme sowie Projekte und Angebote der Stadt Pforzheim. Wer alle Stationen absolviert hatte, konnte zudem an einem Gewinnspiel teilnehmen.